Schiedsrichter Michael Oliver wurde für seine schlechte Amtsführung im Manchester-Derby scharf kritisiert, aber es war der VAR (Video-Assistent-Schiedsrichter), der die Situation wirklich außer Kontrolle geraten ließ. Matt Donohue war innerhalb von sechs Monaten zweimal an kontroversen Entscheidungen beteiligt, die Manchester United benachteiligten.

Matt Donohue war der VAR-Schiedsrichter, als die absurde Abseitsentscheidung letztendlich dazu führte, dass das Siegtor von Manchester City anerkannt wurde.
Michael Oliver und der Linienrichter hatten das Tor auf dem Spielfeld zunächst nicht anerkannt, aber der VAR griff direkt ein und hob die Entscheidung auf, ohne auch nur eine Überprüfung zu empfehlen, und erklärte das Tor für gültig. Wie sich herausstellte, war dies nicht das erste Mal, dass Matt Donohue eine Entscheidung gegen Manchester United getroffen hatte.
Nachdem die zuständige Behörde den Fehler in der Spielleitung eingeräumt hat, wie sollte das Ergebnis der Untersuchung dieses Vorfalls aussehen?
Die Professional Game Match Officials Limited (PGMOL) hat zugegeben, dass das Tor von Erling Haaland nicht hätte anerkannt werden dürfen.
Donohue hat nicht viele Premier-League-Spiele als Hauptschiedsrichter geleitet, sondern fungiert häufig als Vierter Offizieller und VAR-Schiedsrichter.
In der letzten Saison, im März, sorgte er während des Spiels von Manchester United gegen AFC Bournemouth als Vierter Offizieller für Kontroversen.
Damals schickte Schiedsrichter Stuart Attwell Harry Maguire mit einer Roten Karte vom Platz, weil er eine klare Torchance vereitelt hatte, und die Sperre des Verteidigers wurde anschließend verlängert, zusammen mit einer Geldstrafe. Die Wurzel all dessen war Matt Donohue, damals der Vierte Offizielle, der Maguire beschuldigte, ihn verbal beleidigt zu haben.
Maguire beharrte darauf, dass er lediglich frustriert über die Schiedsrichterentscheidung war und keine bestimmte Person ins Visier genommen hatte.
Sogar der Einwechselspieler Zirkzee, der sich in der Nähe des Vorfalls aufwärmte, bezeugte, dass Maguire Donohue nicht beleidigt hatte.
Der ehemalige Schiedsrichter Mark Clattenburg ist der Meinung, dass das Tor von Manchester City hätte annulliert werden müssen, da Enzo Fernández im Abseits stand und das Spiel beeinflusste.
Die zuständige Behörde ignorierte die Aussagen von Maguire und Zirkzee und akzeptierte stattdessen Donohues Darstellung.
Infolgedessen wurde Maguires Sperre verlängert, wodurch er ein entscheidendes Spiel gegen Chelsea verpasste, und er wurde mit 30.000 Pfund für ein Vergehen bestraft, das beide Spieler bezeugten, dass er es nicht begangen hatte.
Damals erregte dieser Vorfall nicht viel Aufmerksamkeit, da Vierte Offizielle selten Schlagzeilen machen, aber jetzt hat Donohues absurde Abseitsentscheidung im Manchester-Derby die Kontroverse weiter eskaliert.
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