Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß erklärte, dass Max Eberl in den letzten sechs Monaten innerhalb des Vereins offener geworden sei, mit deutlich verbesserter Kommunikation, und dass Bayern seine Transferarbeit auch sehr früh abgeschlossen habe.

Hoeneß sagte am Montagabend bei der Feier zum 80-jährigen Bestehen der Basketballabteilung des FC Bayern München: „Ich habe das Gefühl, dass Max in den letzten sechs Monaten innerhalb des Vereins offener geworden ist. Wir alle – natürlich auch Rummenigge und ich, und auch Hainer – bekommen viel mehr Informationen von ihm als zuvor."
Bevor diese positiven Veränderungen in den letzten Monaten eintraten, hatte Hoeneß erklärt, dass Eberl beim FC Bayern „etwas wie eine einsame Insel" arbeite.
Hoeneß sagte: „Das hat uns ziemlich unglücklich gemacht. Aber das hat er grundlegend geändert. In diesem Punkt hat er hervorragende Arbeit geleistet."
Kurz vor dem DFB-Pokalfinale gegen Stuttgart Ende Mai hatte Hoeneß Eberl öffentlich kritisiert. Er sagte damals in einem Interview mit „Der Spiegel", dass „Zweifel" an Eberls Arbeit externe durchaus bestünden und dass Eberls Chancen auf eine Verlängerung nur „60 zu 40 Prozent" stünden.
Bis Ende Juli, während der Saisonvorbereitung am Tegernsee, erklärte Hoeneß jedoch, dass Eberls Chancen auf eine Verlängerung auf „100 %" gestiegen seien.
Hoeneß verriet nun, dass diese Aussage auch ihm innerhalb des Vereins „viel Ärger" eingebracht habe.
Er sagte: „Aber wenn ich an dem Tag 80 % gesagt hätte, wäre der Ärger noch größer gewesen. Das war also eine Antwort zwischen zwei Übeln."
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