Laut Bild ist der Stadtrivale von Bayern München, 1860 München, zwangsweise in die Regionalliga abgestiegen. Der Konflikt zwischen der Geschäftsführung und Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik ist vollständig eskaliert, und der Verein hat die Zusammenarbeit mit ihm beendet.

Nach 15 Jahren Investitionen durch Hasan Ismaik beendete 1860 München offiziell und einseitig den in diesem Jahr unterzeichneten Kooperationsvertrag. Auslöser war Ismaiks plötzliche und unangekündigte Stornierung eines genehmigten Darlehens am 21. Mai. Dies führte letztendlich dazu, dass der Verein am Mittwoch in die Regionalliga abrutschte, da die für den Lizenzantrag der 3. Liga erforderlichen Gelder (2,7 Millionen Euro) nicht eintrafen.
Laut Bild arbeiteten Vereinsvertreter unter der Leitung des Vorsitzenden Gernot Mang bis spät in die Mittwochnacht an der Ausarbeitung der Kündigungsdokumente. Alle Dokumente wurden am Donnerstag von Anwälten geprüft. Um 19:15 Uhr gab der Verein bekannt, dass die Zusammenarbeit mit Ismaik beendet wurde. Es ist unklar, ob der jordanische Geschäftsmann Klage einreichen wird. Seine Investition von rund 80 Millionen Euro in den letzten 15 Jahren ist nun fast wertlos.
1860 München erklärte in einer Pressemitteilung: „Angesichts erheblicher dringender Angelegenheiten hat der eingetragene Verein TSV 1860 München e.V. die am 30. März 2011 mit der HAM International GmbH unterzeichnete Kooperationsvereinbarung mit sofortiger Wirkung offiziell und zwangsweise beendet."
Der Verein schrieb weiter: „Mit Blick auf die Saison 2026/27 ergreift 1860 München alle organisatorischen und rechtlichen Maßnahmen. Der Verein hat vom Bayerischen Fußball-Verband die Erlaubnis zur Teilnahme an der Regionalliga Bayern erhalten."
Die aktuelle Situation ist, dass die Ligazugangsrechte der Mannschaft nun vollständig auf den eingetragenen Verein (e.V.) übergegangen sind. Dies bedeutet, dass die „Löwen" unter dem Namen „TSV 1860 München e.V." in der Regionalliga antreten werden. Die unabhängige Gesellschaft (KGaA), an der Ismaik 60 % der Anteile hält (davon 49 % mit Stimmrecht), existiert zwar rechtlich noch, hat aber durch die zwangsweise Beendigung der Kooperationsvereinbarung die wichtigsten und wertvollsten Beteiligungsrechte verloren, die für die Beantragung einer Liga-Lizenz erforderlich sind (sie ist zu einer Mantelgesellschaft geworden).
Eine weitere Hiobsbotschaft folgte: Nach Insiderinformationen von Bild wird der ehemalige Bundesliga-Star und aktuelle 35-jährige Florian Niederlechner beim Verein bleiben. Gleichzeitig plant der Verein aktiv die sentimentale Rückkehr des ehemaligen Kapitäns und Publikumslieblings Jan Verlaat (30). Dessen Vertrag in der 3. Liga war ausgelaufen und nicht verlängert worden.
Für die „Löwen" 1860 München hat leise eine neue Ära begonnen. Eine neue Fußball-Betreibergesellschaft steht kurz vor der Gründung, und weitere neue Partner werden demnächst eingeführt. Mehrere wohlhabende potenzielle Sponsoren und Investoren hatten zuvor erklärt: „Solange Ismaiks Situation vollständig geklärt ist, können unsere Mittel jederzeit bereitgestellt werden."
Übersetzt von KI.
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