Laut Bild neigt sich der über dreijährige Rechtsstreit zwischen Hertha BSC und dem im Januar 2023 entlassenen Manager Fredi Bobic dem Ende zu, wobei beide Parteien eine Einigung erzielt haben.

Das Landgericht Berlin hat dieses Ergebnis noch nicht offiziell bestätigt, aber diese Situation könnte sich bald ändern. Das Gericht hat der Bild bestätigt, dass der Beklagte, Hertha BSC, seine Berufung gegen das vorläufige Urteil des Landgerichts Berlin vom 25. September 2025 zurückgezogen hat. Damals wurden Bobic im Wechselprozess vorläufig 3,354 Millionen Euro Entschädigung zugesprochen, darunter 594.000 Euro Vergütung für 3 Monatsgehälter und 2,76 Millionen Euro Abfindung bis zum Ablauf seines Vertrages am 30. Juni 2024. Mit etwa 800.000 Euro Zinsen überstieg der Gesamtbetrag damals bereits 4 Millionen Euro.
Fast ein Jahr später hat sich dieser Betrag aufgrund täglich anfallender Zinsen erheblich erhöht. Das Landgericht Berlin sollte ursprünglich am 22. Oktober 2026 um 13:30 Uhr im Gerichtssaal 2601 die Schlussverhandlung abhalten. Nach dem ursprünglichen Plan wäre Hertha BSC dort höchstwahrscheinlich zur Zahlung des vollen Betrags verurteilt worden. Indem Hertha nun auf eine frühzeitige Einigung drängt, hat der Verein mindestens einen sechsstelligen Betrag gespart.
Etwas überraschend war Bobic zunächst bereit, den Streit für 2,5 Millionen Euro beizulegen, doch Hertha lehnte ab. Auch den Vergleichsvorschlag des Gerichts von 3,2 Millionen Euro im Mai 2025 lehnte der Berliner Klub ab. Hertha hatte im Laufe des Rechtsstreits auf eine Wende im Fall gehofft, doch diese Vorstellung erfüllte sich nicht. Bobic, der jetzt Sportdirektor von Legia Warschau in Polen ist, hat den Berlinern erneut Zugeständnisse gemacht. Neben der Zahlung dieser Summe an Bobic wird Hertha jedoch auch die Gerichts- und Anwaltskosten tragen.
Übersetzt von KI.
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