Laut Bild hat das 19-jährige Talent Saidou Mara vom 1. FC Köln letztendlich nicht zu Brentford, Borussia Dortmund oder RB Leipzig gewechselt, sondern seinen Vertrag beim 1. FC Köln bis 2031 verlängert. Der neue Vertrag enthält keine Ausstiegsklausel. Bild analysierte Maras zukünftigen Marktwert, sein Gehalt im neuen Vertrag und die Umstände der Angebote mehrerer Vereine.

Könnte Mara in Zukunft 100 Millionen Euro wert sein?

Für den 1. FC Köln ist die aktuelle Situation ideal. Mara ist erst 19 Jahre alt und hat einen Fünf-Jahres-Vertrag ohne Ausstiegsklausel. Daher wird Thomas Kessler, Sportdirektor des 1. FC Köln, in zukünftigen Verhandlungen die volle Kontrolle behalten. Sollte Mara seine aktuelle Leistung beibehalten, wird er unter Bundestrainer Jürgen Klopp sehr bald Nationalspieler. Dies wird seinen Marktwert weiter steigern. Es ist nicht ausgeschlossen, dass englische Vereine in Zukunft beachtliche Angebote über 100 Millionen Euro für Mara machen werden. Eine ähnliche Situation gab es bei Florian Wirtz: Im Jahr 2025 wechselte der damals 22-Jährige für 140 Millionen Euro von Leverkusen zu Liverpool. Maras einziges aktuelles Defizit ist fehlende Erfahrung im internationalen Vereinswettbewerb.

Verdient Mara jetzt mehr?

Ja. Laut Bild wird Mara zu den bestbezahlten Spielern des 1. FC Köln gehören. Sein früheres Jahreseinkommen inklusive Prämien lag bei knapp 1,5 Millionen Euro. Mit der Vertragsverlängerung wird sein neues Jahresgehalt voraussichtlich knapp 3 Millionen Euro betragen.

Welche Vereine wollten Mara konkret verpflichten?

In England führte der 1. FC Köln konkrete Verhandlungen mit Brighton und Brentford. Brighton arbeitete bereits seit dem Sommer des Vorjahres an diesem Transfer. Anfang Juni stand Maras Wechsel zu Brentford unmittelbar bevor – mit einem Gesamtpaket im Wert von 50 Millionen Euro –, doch Mara lehnte den Transfer in letzter Minute ab. Borussia Dortmund war nicht bereit, die geforderte Ablösesumme von 50 Millionen Euro zu zahlen, und RB Leipzig erkundigte sich ebenfalls nach den Transferbedingungen, ohne einen Deal zu realisieren. Laut Bild erhält der 1. FC Köln jedoch fast jede Woche neue Angebote für den Stürmer. Unter den Vereinen, die explizit Angebote machten, waren auch AC Mailand, Fulham und Newcastle United, doch keines reichte aus, um Verhandlungen fortzusetzen.

Warum scheiterte Maras Wechsel zu RB Leipzig?

Laut Bild stoppte der 1. FC Köln den Deal proaktiv. RB Leipzig war an Mara interessiert, aber nach einem internen Treffen entschied der 1. FC Köln, dass es mit dem Transferdeadline am 1. September zu spät war, um den Transfer abzuschließen. Der Verein wollte zudem eine weitere langwierige Transfersaga wie die mit Borussia Dortmund vermeiden. Parallel begann der 1. FC Köln bereits, die Vertragsverlängerung mit Mara zu planen. Nach einem Gespräch mit Maras Familie wurde diese schnell finalisiert. RB Leipzig warb in den letzten Tagen aktiv um Mara, glaubte an einen Deal, erhielt vom 1. FC Köln aber ein klares Signal: Mara stand nicht zum Verkauf. Das Finanzpaket von RB Leipzig – ähnlich dem früheren Borussia-Dortmund-Angebot – reichte nicht aus, um die Meinung des 1. FC Köln zu ändern.

Wie lange wird Mara beim 1. FC Köln bleiben?

Es braucht keinen Propheten, um zu erkennen, dass Mara wahrscheinlich nicht bis 2031 beim 1. FC Köln spielen wird. Der junge Spieler strebt eine internationale Karriere an. Laut Bild plant der 1. FC Köln jedoch, Mara mindestens die gesamte kommende Saison zu halten – es sei denn, der Verein erhält im Wintertransferfenster ein unwiderstehliches Angebot. Spätestens nächsten Sommer wird der Transferkampf um Mara neu entbrennen.

Zielt der 1. FC Köln auf internationalen Wettbewerb ab?

Maras Verbleib gibt dem 1. FC Köln mehr Selbstvertrauen für eine Saison ohne Abstiegsängste. Die Begeisterung im gesamten Team ist derzeit sehr hoch. Trainer Wagner baut um Mara herum ein spannendes Team junger Spieler auf. Der 18-jährige Regan Heskey ist bereits hinzugestoßen, und sein englischer Teamkollege Moore soll in den kommenden Tagen folgen. Der 1. FC Köln hofft, dass Moore der kreative Mittelfeldspieler wird, der seine Fähigkeiten zusammen mit Mara in der Liga unter Beweis stellt. Nach der nervenaufreibenden Abstiegserfahrung der letzten Saison wäre es dennoch bemerkenswert, würde der 1. FC Köln die europäischen Qualifikationsplätze erreichen. Im Jahr 2022 qualifizierte sich der 1. FC Köln nach erfolgreicher Relegationsstaffel für die UEFA Europa Conference League.

Welche Rolle spielt Maras Mutter Sabrina?

„El Mama" verwaltet Saidous Angelegenheiten. Die Familie Mara ist nicht materialistisch, und Sabrina hat ein vertrauensvolles Verhältnis zu Sportdirektor Kessler. Alle Angebote werden sofort direkt und transparent mit der Familie besprochen. Hinzu kommt ein Gefühl der Dankbarkeit, da der 1. FC Köln immer an Mara geglaubt und von Anfang an einen professionellen Entwicklungsplan für ihn verfolgt hat – ein Plan, der sich vollkommen bewährt hat.

Hat der Hype um Mara den um Podolski übertroffen?

Mara ist nach Lukas Podolski der neue „Prinz" der 1. FC Köln. Dies liegt nicht nur daran, dass er ab dieser Saison die Nummer 10 trägt – zuvor hatte er die Nummer 13. Bei der Saisoneröffnungsveranstaltung mit 40.000 Fans organisierte der Verein sogar Sicherheitspersonal speziell für Mara, das ihn auch bei Autogrammstunden begleitete. Der 1. FC Köln feierte Maras Verbleib zudem mit großflächigen Anzeigen und Plakaten in der Innenstadt. Riesenplakate zeigten Mara im neuen Trikot mit der Nummer 10 und dem Slogan: „Nummer 13 geht, Nummer 10 bleibt!" Eine solche Darstellung genoss beim 1. FC Köln zuvor fast ausschließlich „Poldi" Podolski.

Übersetzt von KI.

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