Lega-Serie-A-Präsident Simonelli distanzierte sich von der Entscheidung des italienischen Fußballverbands FIGC, seine Unterstützung für Infantinos Wiederwahl zum FIFA-Präsidenten zurückzuziehen. Er erklärte, er hätte sich vor einer solchen Maßnahme eine gründlichere Konsultation gewünscht.

Nachdem die FIGC den Rückzug der Unterstützung bestätigt hatte, äußerte sich der Präsident der Lega Serie A während der jährlichen Fußballgala der AIC (italienische Spielergewerkschaft) in einem Interview mit „Football and Finance".
„Malagò hat mich gestern Abend über seine Absicht informiert", sagte Simonelli. „Persönlich hätte ich mir mehr Zeit genommen, um diese Entscheidung zu durchdenken. Ich wurde informiert, mehr nicht."
Auf die Frage, ob er einen kollektiven Entscheidungsprozess erwartet hatte, machte der Lega-Serie-A-Präsident deutlich, dass die Verantwortung bei einer Person lag: „Ja, wie gesagt, dies war keine Entscheidung der FIGC, sondern eine persönliche Entscheidung des Verbandspräsidenten. Ich wurde benachrichtigt, aber ich weiß nicht, ob auch andere Abteilungen informiert wurden."
Diese Aussagen deuten auf Mängel in den Konsultationsmechanismen innerhalb des italienischen Fußballmanagements hin. Simonelli deutete an, dass er nicht bestätigen könne, ob andere Interessengruppen vor der Bekanntgabe dieser wichtigen Entscheidung informiert worden waren.
Er erwähnte zudem seine persönliche Beziehung zum FIFA-Präsidenten und machte dabei seine freundschaftliche Verbindung zu Infantino deutlich.
„Persönlich betrachte ich mich als Freund von Infantino", erklärte Simonelli. „Er hat uns sogar einen Besuch abgestattet – es war das erste Mal, dass ein FIFA-Präsident den Hauptsitz der Lega Serie A in Mailand besuchte, und dafür bin ich dankbar."
Übersetzt von KI.
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