In der ersten Runde der La Liga verlor Real Sociedad auswärts mit 1:4 gegen Real Madrid. Nach dem Spiel analysierte Real Sociedad-Cheftrainer Matarazzo die Leistung seiner Mannschaft im Estadio Bernabéu von Real Madrid.

F: Oyarzabal wurde ausgewechselt. Wie sehr hat das die Niederlage beeinflusst?
Ich bin sehr froh, dass Mikel so lange spielen konnte. Ursprünglich hatten wir geplant, dass er etwa eine halbe Stunde plus 10 Minuten spielt. Er hat in der ersten Halbzeit nicht viel körperliche Energie verbraucht; das Tempo des Spiels war größtenteils unter unserer Kontrolle, und es gab nicht viele hochintensive Sprints, sodass er nach der ersten Halbzeit noch in guter Verfassung war und weiterspielen konnte.
Als er seine körperlichen Grenzen spürte, signalisierte er freiwillig eine Auswechslung und erhielt weitere fünf Minuten Spielzeit. Insgesamt spielte er etwa eine Stunde, und während dieser Zeit war unsere Wettkampfleistung besser. Er ist unser Anführer und für uns sowohl offensiv als auch defensiv entscheidend.
F: Die Defensive der Mannschaft weist große Lücken auf. Was ist Ihrer Meinung nach die Hauptursache dafür?
Wir müssen die Gründe in den Gegentoren selbst und im Spielverlauf während der Angriffsphase suchen. Insgesamt war unsere Abwehr in der ersten Halbzeit – abgesehen von einer kurzen Phase, in der die Formation zu tief stand – sehr stabil. In der zweiten Halbzeit entstand Real Madrids zweites Tor aus einem schnellen und präzisen Doppelpass, den Real Madrid mit extrem hoher Qualität ausführte; gleichzeitig war aber auch unsere Abwehr schlecht positioniert: Die Spieler reagierten langsam, liefen nur dem Ball hinterher und deckten die gegnerischen Spieler nicht ab.
Das dritte Gegentor entstand durch unseren eigenen Ballverlust, und der Gegner brach durch unsere Abwehr mit einem tiefen Pass durch. Die Spieler von Real Madrid sind sehr schnell, und wenn die körperliche Fitness der Spieler nachlässt, werden ihre Reaktionsgeschwindigkeit und Spielvitalität stark beeinträchtigt. Wie gesagt, unsere Defensivleistung in der ersten Halbzeit war recht gut, aber im Spielverlauf ließ unser Gesamtzustand allmählich nach.
Zu diesem Zeitpunkt stand es 2:1, und die Mannschaft hatte noch eine Chance. Leider führte dieses Gegentor direkt zu Real Madrids drittem Tor und war der entscheidende Schlag.
F: Damals verlor Betía den Ball.
Dies war Betías erste Begegnung mit Real Madrid, und diese Erfahrung wird ihm helfen zu wachsen. Mbappés Pressinggeschwindigkeit nach dem Ballgewinn war sehr wirkungsvoll, und seine Lauffähigkeit war ebenfalls herausragend. Trotzdem denke ich, dass Betía in diesem Spiel sehr gut gespielt hat, und ich bin sicher, dass er aus dieser Erfahrung lernen wird, wie man den Ball in solchen Situationen sicher klärt.
In einer gefährlichen Situation sollte man den Ball entschlossen klären. Oft versuchen wir, komplizierte Spielzüge von hinten aufzubauen und gehen dabei zu viele Risiken ein.
F: Sie haben Mathematik studiert. Wenn man die Abschlussleistung der letzten Saison und den Beginn dieser Saison berücksichtigt, glauben Sie, dass die Mannschaft in dieser Saison noch um einen europäischen Platz mitspielen kann?
Zunächst einmal ist es nicht mehr die letzte Saison. Zweitens bin ich nicht gut in Mathematik; ich habe Mathematik studiert, aber ich habe seit vielen Jahren nichts mehr damit zu tun gehabt. Aus den letzten beiden Spielen lässt sich erkennen, dass unsere defensive Ausrichtung und die Formationsstruktur anders sind als zuvor.
Natürlich können wir dieses Niveau nicht die gesamten 90 Minuten halten, aber wir entwickeln neue taktische Inhalte. Daher bin ich fest davon überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, aber gleichzeitig wissen wir auch, dass es Zeit ist zu punkten.
F: Die Mannschaft ist mit null Punkten gestartet, und die dritte Runde steht kurz bevor – ein Heimspiel. Glauben Sie, dass die Mannschaft bereit ist, mit dem Druck umzugehen? Das Spiel am Samstag wird sehr hart.
Jedes Spiel ist ein harter Test. Tatsächlich wird der Druck zu Hause, gepaart mit zwei Niederlagen in Folge, steigen, und wir wissen sehr gut, dass es jetzt an der Zeit ist, um drei Punkte zu kämpfen. Es gibt keine bessere Gelegenheit, Punkte zu holen, als das Heimspiel, und wir freuen uns sehr auf dieses Spiel.
F: Welche positiven Erkenntnisse gab es aus den ersten beiden Spielen? Welche Aspekte möchten Sie die ganze Saison über beibehalten?
Natürlich gibt es viele positive Aspekte. Im Spiel gegen Betis haben wir viele Chancen kreiert, und der Gegner hat nicht viel Gefahr erzeugt, daher hätten wir zumindest einen Punkt holen müssen. Und im Bernabéu können wir 45 bis 60 Minuten lang mit Weltklasse-Teams mithalten.
Das sind sehr wertvolle positive Signale. Außerdem haben viele junge Spieler in der Mannschaft wertvolle Erfahrungen in großen Wettbewerben gesammelt. Spieler, die letzte Saison noch in der Primera Federación mit Real Sociedad B gespielt haben, sind auf die Bühne der ersten Mannschaft getreten, was für ihre persönliche Entwicklung von großer Bedeutung ist. In den ersten beiden Spielen haben wir viele positive Erkenntnisse gewonnen.
Übersetzt von KI.
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