Am 2. September um 20:45 Uhr MEZ trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals der HEBC (Hamburg Eimsbütteler Ballspiel Club), ein Fünftliga-Amateurteam aus Hamburg, auf Borussia Dortmund, den Vizemeister der Bundesliga und Champions-League-Teilnehmer.

Laut Bild wird das Spiel im Hamburger Volksparkstadion ausgetragen. Auch die Anreise des HEBC zum Stadion ist bemerkenswert.
Kein Mannschaftsbus – sie fahren mit einem öffentlichen Bus zum DFB-Pokalspiel

Ursprünglich hatte der HEBC geplant, am Spieltag mit dem Fahrrad zum Volksparkstadion zu fahren. Da die Basis des Teams etwa 5 Kilometer vom Stadion entfernt liegt, betrachteten sie diese Fahrt sogar als Aufwärmübung vor dem Spiel.
Schließlich bekam das Team jedoch ein komfortableres Transportmittel.
Da der HEBC keinen eigenen Mannschaftsbus hat, stellte die Hamburger Hochbahn AG eigens einen regulären öffentlichen Bus für das Team zur Verfügung. (Die Hamburger Hochbahn AG ist der Hauptbetreiber des öffentlichen Nahverkehrs in Hamburg und betreibt den Großteil des U-Bahn- und Busnetzes der Stadt.)
Noch interessanter ist, dass dieser Bus speziell umgestaltet wurde und das Emblem und die Vereinsfarben des HEBC trägt. Die Spieler des Teams haben sogar persönlich an der Fahrzeugmodifikation mitgewirkt.
Konstantin Zimmermann, Präsident des HEBC, erklärte: „Es ist genau ein Hamburger Bus, der uns zu einem der wichtigsten Spiele in der Vereinsgeschichte bringt, was eigentlich perfekt zu den Eigenschaften des HEBC passt. Wir sind ein Amateurteam und bleiben auch im Angesicht eines Gegners wie Borussia Dortmund bodenständig."
Angesichts eines so ungleichen Spiels konnte Zimmermann natürlich nicht umhin, von einer möglichen Überraschung zu träumen. Er sagte halb im Scherz:
„Vielleicht bringt uns der Hamburger Nahverkehr am 2. September an einen Ort, den niemand erwartet hat."
Fast 40.000 Tickets bereits verkauft
Dieses Spiel hat große Bedeutung für den HEBC.
Derzeit sind rund 39.000 Tickets verkauft. Dies ist das erste Mal in der Vereinsgeschichte des HEBC, dass sie an der ersten Runde des DFB-Pokals teilnehmen.
Der Mannschaftskapitän, der 30-jährige Torben Köhler, ist begeistert: „Die Teilnahme am DFB-Pokal ist das Beste, was ein Spieler erleben kann."
Tatsächlich hatte der HEBC bereits am Vorgänger des DFB-Pokals – dem Tschammer-Pokal – teilgenommen.
Im Jahr 1935 verlor das Team in der ersten Runde mit 0:7 gegen den Stadtrivalen Eimsbütteler TV.
Diesmal ist der Gegner jedoch deutlich bedeutender – der Bundesligariese Borussia Dortmund.
Alle Spieler des Landespokal-Sieges werden dabei sein
Neben der Bereitstellung eines speziellen Mannschaftsbusses hat der HEBC-Verein auch eine besondere Vorkehrung für dieses DFB-Pokal-Duell getroffen.
Im Mai dieses Jahres besiegte der HEBC im Hamburger Landespokalfinale Vorwärts-Wacker Billstedt mit 5:1 und gewann damit zum ersten Mal in der Geschichte den Hamburger Landespokal und qualifizierte sich somit für den DFB-Pokal.
19 Spieler, die an diesem Finale teilnahmen, sind noch heute im Team.
Der Verein entschied, dass alle diese 19 Spieler in den Kader für das Spiel gegen Borussia Dortmund aufgenommen werden.
Um allen Spielern zu ermöglichen, das Spiel in einem DFB-Pokalspiel im Volksparkstadion persönlich zu erleben, dürfen diejenigen, die es letztendlich nicht in den offiziellen Spieltagskader geschafft haben, vor dem Spiel auch auf dem Stadionrasen aufwärmen.
Berichten zufolge wurde diese Regelung mit dem Deutschen Fußball-Bund abgestimmt.
Für ein Amateurteam aus der fünften deutschen Liga ist es ohnehin schon eine unvergessliche Fußballgeschichte, das Volksparkstadion zu betreten und einem Top-Team wie Borussia Dortmund zu begegnen.
Und sie werden sogar mit einem regulären öffentlichen Bus, geschmückt mit ihrem Vereinswappen und ihren Farben, zu diesem „Spiel ihres Lebens" in der Vereinsgeschichte fahren.
Übersetzt von KI.
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