Nach Angaben des argentinischen Mediums mdz wurde Messi von einem Unternehmen verklagt, weil er im vergangenen Oktober nicht am Freundschaftsspiel der Nationalmannschaft gegen Venezuela teilgenommen hatte. Die Klage wurde kürzlich von einem US-Gericht abgewiesen.

Ein US-Gericht hat kürzlich entschieden, eine Klage gegen Messi abzuweisen. Der Fall entstand aus zwei Freundschaftsspielen zwischen der argentinischen Nationalmannschaft und Venezuela sowie Puerto Rico im vergangenen Oktober. Der Kläger warf Messi vor, seine vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllt zu haben, und forderte von ihm Millionen von Dollar als Entschädigung. Nun, mit dem Urteil des Richters, hat der argentinische Kapitän einen wichtigen juristischen Sieg errungen.

Die Entscheidung wurde von Richterin Lisa Walsh vom Miami-Dade County Court in Florida getroffen, die in ihrem Urteil dem Antrag auf Abweisung der Klage, der von Messis Verteidigung eingereicht wurde, stattgab.

Wortlaut der Entscheidung

„Nach Prüfung der von beiden Parteien eingereichten schriftlichen Unterlagen und der Gerichtsakten unterstützt dieses Gericht Messis Antrag auf Abweisung.“ So hieß es in dem Urteil, das am vergangenen Wochenende veröffentlicht wurde.

Worum geht es bei dieser Klage?

Die Geschichte beginnt im April dieses Jahres. Das Promotion-Unternehmen Vid Music Global (VMG) reichte eine Klage ein und behauptete, 7 Millionen Dollar ausgegeben zu haben, um die exklusiven Rechte zur Organisation und Promotion von zwei Freundschaftsspielen für die argentinische Nationalmannschaft – gegen Venezuela bzw. Puerto Rico – zu erwerben.

Gemäß der Vereinbarung muss Messi „in jedem Spiel mindestens 30 Minuten spielen“, es sei denn, es liegen besondere Umstände wie Verletzung, Krankheit oder höhere Gewalt vor.

Der Widerspruch liegt darin, dass Messi sich aufgrund einer Verletzung aus dem Spiel gegen Venezuela zurückzog, aber am nächsten Tag für Inter Miami in einem regulären MLS-Saisonspiel spielte. Dies führte den Kläger zu der Annahme, dass Messi sein Versprechen gebrochen habe, zumal er vor dem Spiel in offiziellen Promotionen aufgetreten war und die Fans neugierig gemacht hatte.

Was dachte die Richterin?

Lisa Walsh war nicht überzeugt. Sie glaubte, dass viele der vom Kläger behaupteten „Fakten“ einfach unhaltbar waren. In ihrem Urteil schrieb sie: „Das Training mit der Nationalmannschaft und die Teilnahme an Vorbesprechungen sind keine Verpflichtungen auf der faktischen Ebene des Ereignisses, sondern vielmehr routinemäßige Vorbereitungen, die jeder Spieler vor einem Spiel trifft, ob er letztendlich spielt oder nicht."

Darüber hinaus richtet sich diese Abweisung nur gegen Messi selbst. Bezüglich des argentinischen Fußballverbandes und des Agenten Julián Marcos Capellán, die ebenfalls als Beklagte aufgeführt waren, äußerte sich das Urteil der Richterin nicht eindeutig.

Wie berechnet man wirtschaftliche Verluste?

VMG behauptete, dass aufgrund der vorübergehenden Verlegung des Freundschaftsspiels mit Puerto Rico, das ursprünglich in Chicago stattfinden sollte, aufgrund von Einwanderungsprotesten nach Miami, dem Unternehmen direkt 1,3 Millionen Dollar verloren gingen. Was sie noch mehr verärgerte, war, dass Messis Abwesenheit im ersten Spiel zu einem erheblichen Rückgang der öffentlichen Begeisterung für das zweite Spiel führte – obwohl er anschließend in diesem Spiel spielte.

Auf der Pressekonferenz im April war der Ton des Klägers scharf und erklärte direkt, dass Messi „Teil dieses Plans ist“ und „nicht einmal daran denken soll, sich der Verantwortung zu entziehen und zu gehen.“ Die gesamte Klage listete insgesamt 11 Anklagepunkte auf, darunter Vertragsbruch, ungerechtfertigte Bereicherung, zivilrechtliche Verschwörung, betrügerische Veranlassung und fahrlässige Falschdarstellung.

Erwähnenswert ist, dass schon vor dem Spiel ein Fragezeichen über Messis Einsatz stand.

Übersetzt von KI.

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