Laut Mundo Deportivo wollen spanische Schiedsrichterverbände Übergriffe auf Schiedsrichter in das Strafgesetzbuch aufnehmen, wobei den Tätern möglicherweise Haftstrafen drohen.

In einem ausführlichen Interview von Fran Soto, dem Präsidenten des Technischen Komitees der Schiedsrichter des spanischen Fußballverbandes, mit Mundo Deportivo war die zunehmende Zahl gewalttätiger Vorfälle gegen Schiedsrichter, insbesondere im Jugendfußball, eines der diskutierten Themen. Soto sprach über die Richtung, die der Schiedsrichterverband in dieser Hinsicht einschlägt.
Einerseits hat der Schiedsrichterverband dem spanischen Obersten Sportrat einen formellen und detaillierten Vorschlag unterbreitet, in der Hoffnung, die Strafen für Übergriffe auf Schiedsrichter zu erhöhen und diese in die laufende Reform des Gesetzes gegen Gewalt, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz im Sport aufzunehmen.
Darüber hinaus hofft der Schiedsrichterverband, dass Übergriffe auf Schiedsrichter in das Strafgesetzbuch aufgenommen und ähnlich behandelt werden wie Übergriffe auf Beamte der öffentlichen Ordnung, Lehrer und Beschäftigte im Gesundheitswesen. Der relevante Inhalt betrifft Artikel 550 des Strafgesetzbuchs, wonach solche Übergriffe mit 6 Monaten bis 3 Jahren Gefängnis bestraft werden können.
Der Artikel besagt: „Jede Person, die eine Behörde, ihre Mitarbeiter oder Bediensteten während der Ausübung ihrer Pflichten oder aufgrund ihrer Pflichten angreift oder sich ihnen mit schwerer Einschüchterung oder Gewalt ernsthaft widersetzt, macht sich eines Übergriffs schuldig. In jedem Fall gelten auch Handlungen gegen Lehrer, Personal des öffentlichen Bildungswesens oder Beschäftigte im Gesundheitswesen, die ihre Pflichten erfüllen oder aufgrund ihrer Pflichten angegriffen werden, als Übergriff.“
Der Artikel besagt außerdem: „Wenn das Ziel des Angriffs eine Behörde ist, wird der Angriff mit 1 bis 4 Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 3 bis 6 Monaten bestraft; in anderen Fällen wird er mit 6 Monaten bis 3 Jahren Gefängnis bestraft.“
Der nächste Schritt für das Technische Komitee der Schiedsrichter des spanischen Fußballverbandes besteht darin, sich mit verschiedenen politischen Kräften zu treffen, um diese Änderung, die sie für entscheidend halten, voranzutreiben. Dies ist kein einfacher Prozess, da er eine Änderung des Strafgesetzbuchs erfordert. Darüber hinaus fordert der Schiedsrichterverband auch Amateurschiedsrichter auf, die Regeln für verbale Beschimpfungen sofort anzuwenden, wenn Anzeichen für geringfügige verbale Beschimpfungen vorliegen.
Übersetzt von KI.
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Fran Soto
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