Laut Sport erlebte Real Madrids Mittelfeld nach Kroos' Abgang einen deutlichen Rückgang an Organisation und Qualität, und Stiller galt einst als potenzielle Verstärkung.

Wenn man jemandem, der sich mit Fußball überhaupt nicht auskennt, erklären wollte, was ein „Achter“ tun sollte, wäre es vielleicht am besten, ein Video von Toni Kroos zu zeigen.
Seit dem Abgang des Deutschen hat Real Madrid, insbesondere im zentralen Mittelfeld, mehrere Schritte in puncto Talent zurückgemacht.

Real Madrid hat an Qualität, taktischem Verständnis und Organisationsfähigkeit verloren, was sich bereits bemerkbar macht. Aus diesem Grund sagte Mourinho während der Saisonvorbereitung einmal, er brauche „jemanden, der das kann, was Bernardo kann, einen Spieler, der auf verschiedenen Positionen spielen kann. Wir brauchen ihn, um den Ball zu verteilen, er kann als Sechser, Achter ... und auch als Zehner spielen.“
Mourinhos Aussage hat sich jedoch inzwischen geändert. Er erklärte auf El Chiringuito, dass er nach der Verpflichtung des ehemaligen Manchester City-Spielers durch Barcelona „Rodri nicht vermisse“; er sagte auch: „Mein Markt ist geschlossen“ und „Ich mag meine Mannschaft sehr.“ Doch die Wahrheit ist, dass viele Real Madrid-Fans glauben, dass dem Mittelfeld des Teams immer noch etwas fehlt.

Inmitten dieses Rauschens bleibt ein Name überraschenderweise unauffällig: Stiller.
Doch trotz des damaligen Interesses bleibt er beim VfB Stuttgart.
Als Stiller in den Fokus von Real Madrid geriet, löste dies eine breite Diskussion aus. Wie Kroos zeichnen ihn Technik, Organisationsfähigkeit, taktisches Verständnis und Passgenauigkeit aus, zusammen mit starken langen Pässen, die Abwehr und Angriff miteinander verbinden können. Tatsächlich gab es irgendwann Behauptungen, dass es der ehemalige Real-Madrid-Spieler war, der seine Verpflichtung dem Verein empfahl.
Kroos ist der Meinung, dass Stiller ein vielseitiger Mittelfeldspieler ist, der mehrere Rollen spielen kann. Er kann als Achter agieren, mit mehr Freiheit zum Kombinieren, Vorstöße zu machen und seine Weitschussfähigkeiten zu nutzen; er kann auch als Sechser spielen, sich tief fallen lassen, um den Ball anzunehmen, zu organisieren oder Angriffe einzuleiten. Seine Eigenschaften ähneln stark der Rolle, die Kroos selbst viele Jahre im Bernabéu gespielt hat.

Doch daraus wurde letztendlich nichts. Im Januar 2025 hatte Stiller seinen Vertrag beim VfB Stuttgart gerade bis Juni 2028 verlängert, aber es gab immer noch eine niedrige Ausstiegsklausel von nur 36,5 Millionen Euro. Um Mai herum begann Real Madrid, mit dem Spieler in Verbindung gebracht zu werden, und Xabi Alonso forderte sogar explizit seine Verpflichtung, doch der Verein drängte nicht entschieden darauf.
Der deutsche Verein nutzte jedoch einen rechtlichen Mechanismus, der die Klausel aufheben konnte, und nach Zahlung einer geringen Entschädigung von nur 2 Millionen Euro erhöhte er den geforderten Preis, wodurch die Ablösesumme auf 50 Millionen Euro stieg.
Heute liegt die Bewertung des deutschen Nationalspielers immer noch nahe diesem Betrag und hat das Interesse von Vereinen wie Juventus, Chelsea und Newcastle geweckt. Er wird besonders eng mit den „Magpies“ in Verbindung gebracht, die ursprünglich ihr Mittelfeld nach Tonali's Abgang und Bruno Guimarães' sehr wahrscheinlichem Wechsel zu Arsenal verstärken wollten. Dieser Transfer wurde später Realität, und die beiden Parteien waren sich einst einig über persönliche Bedingungen, aber der Deal hat sich in der letzten Woche abgekühlt. In der Zwischenzeit sucht Real Madrid immer noch nach einem Spieler, der das zurückbringen kann, was Kroos im Mittelfeld hinterlassen hat. Stiller ist einer davon.
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