Laut Sport passt Gordon perfekt zu Flicks taktischer Philosophie und hat sich schnell beim FC Barcelona und in der Umkleidekabine etabliert.

Barcelonas beträchtliche Investition in diesen Transfer und die strenge Geheimhaltung der Operation gingen größtenteils auf Flicks Einfluss zurück. Raphinhas Verletzungsprobleme im vergangenen Jahr führten dazu, dass das Team seinen aktivsten Spieler beim Pressing und seinen gefährlichsten Spieler in Raumpressschritten verlor, was Flick dazu veranlasste, eine Lösung zu suchen.
Gordon ist genau der Spielertyp, um Raphinhas Lücke zu füllen. Er gab seinen Startelfdebüt an diesem Donnerstag im Spotify Camp Nou gegen Athletic Bilbao und demonstrierte dabei seine Stärken: aggressives Pressing, konstantes Laufen mit Tempo und Explosivität sowie große Aktivität im letzten Drittel.
Er ist vielleicht nicht der Spielertyp, der die Tribünen mit auffälligen Fähigkeiten wie Yamal zum Glühen bringt, aber sein Einsatz und seine Effizienz erzielen ebenfalls Applaus. Gordon spielte 80 Minuten, bevor er durch Adeyemi ersetzt wurde, und zeigte dabei ein sehr umfassendes Spiel. Die Statistiken sind vielleicht nicht die beeindruckendsten, aber sein Beitrag war entscheidend.
Bereits die defensiven Statistiken sind aussagekräftig: 3 Balleroberungen, 5 erfolgreiche Zweikämpfe von 9 und 15 abgeschlossene Sprints. Offensiv verzeichnete er zudem 2 Torschüsse und alle 3 seiner Dribbelversuche waren erfolgreich.
Fermín Suárez, Analyst für Movistar und Cadena SER, gab ebenfalls eine kurze Bewertung ab: „Ich habe wieder die Dynamik von Flicks Saisonstart 2024-25 gesehen. Die Ballgeschwindigkeit ist hoch, und das Tempo im letzten Drittel ist schnell. Raphinha, Fermín und Gordon wechseln ständig die Positionen und laufen viel. Die Spielideen sind klar, der Rhythmus ist schnell, es gibt gute Tiefe, und der Raum wird gut ausgenutzt."
Suárez lobte Gordon anschließend weiter: „Seine Leistung war hervorragend. Voller Energie mit unglaublicher Fähigkeit zu wiederholten Sprints. Er trifft gute Entscheidungen, spielt den Ball einfach, hält das Team in Bewegung, presst aktiv, läuft zurück, trägt den Ball nach vorne und passt präzise. Er ist sehr vielseitig, und seine physische Verfassung ist ebenfalls sehr beeindruckend." Flick war sichtlich sofort von ihm begeistert, und dieser Spieler wurde schnell zu einem wichtigen Bestandteil des neuen Systems.
Wenn man Gordons extreme Disziplin und seinen Fokus auf physisches Management hinzufügt, wird seine Professionalität noch deutlicher. Das erinnert an Lewandowski, aber Gordon ist erst 25 Jahre alt. Was einige anfangs für eine relativ hohe Ablösesumme hielten, beginnt sich nun als lohnenswert zu erweisen und könnte sich sogar zu einem sehr guten Geschäft entwickeln, besonders angesichts der hohen Preise auf dem englischen Transfermarkt.
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