Laut FCInterNews.it macht Andy Diouf große Fortschritte. Nachdem er für Lens gespielt hatte, wechselte er im Sommer 2024 zu Inter Mailand. Der 23-jährige Mittelfeldspieler sicherte sich schnell einen Platz in den Plänen von Inzaghi. Diouf wurde als rechter Flügelverteidiger eingesetzt, eine andere Position als die, auf der er zuvor spielte, doch der französisch-senegalesische Spieler beeindruckte in der Vorbereitung und setzte seine hervorragenden Leistungen dann in der Liga und im ersten Champions-League-Spiel gegen Real Madrid im Bernabéu fort.

Seine jüngsten Leistungen haben besonders die Aufmerksamkeit französischer Medien auf sich gezogen. Mehrere französische Medien spekulieren nun, dass er in Zidanes erste Kaderliste aufgenommen werden könnte, die am 18. September bekannt gegeben wird. Sollte er ausgewählt werden, wäre dies nicht nur eine Anerkennung seines hervorragenden Saisonstarts, sondern auch ein wichtiger Meilenstein in seiner internationalen Karriere.
Dioufs Entscheidung, nicht für Senegal zu spielen, lag nicht an mangelndem Interesse Senegals. Ganz im Gegenteil. Im September 2023, als er noch für Lens spielte und nach seiner Zeit in Basel in die französische Liga gewechselt war, gab der damalige senegalesische Nationaltrainer Aliou Cissé zu, dass er persönlich Kontakt zur Familie des jungen Mittelfeldspielers aufgenommen hatte. Der senegalesische Trainer erklärte, dass Senegal ihm seine Pläne vorstellen wollte und bereits mit dem Vater des Spielers gesprochen hatte. Cissé enthüllte, dass Dioufs Vater seinem Sohn Zeit geben wollte, um die Entscheidung ernsthaft zu überdenken.
Der Spieler entschied sich schließlich, weiterhin für Frankreich U21 zu spielen. Diouf verteidigte diese Wahl damals auch explizit. Auf die Frage hin erklärte er, dass Senegal ihn tatsächlich kontaktiert habe, er aber seine Karriere lieber bei den französischen Jugendmannschaften fortsetzen wolle. „Ich bin den gesamten Entwicklungsprozess mit den französischen Jugendmannschaften durchlaufen. Jetzt, da ich diesen Punkt erreicht habe, ist es mein Ziel, zuerst zu den U21 und dann in die A-Nationalmannschaft zu kommen", sagte er. Diese Entscheidung hatte nichts mit mangelndem Interesse an Senegal zu tun. Diouf hat stets seine Gefühle für die Heimat seines Vaters bekräftigt. Er betonte insbesondere, dass Senegal auch sein Land sei und er stets die Leistung der „Löwen" verfolge.
Zwei Jahre später sprach Diouf in einem Interview mit Inter TV über seine senegalesischen Wurzeln. Seine Worte erregten in seiner Heimat besondere Aufmerksamkeit. „Senegal ist das Land meines Vaters, und fast meine ganze Familie lebt dort. Senegal ist ein Teil von mir." Diese Aussagen befeuerten erneut Spekulationen über sein Potenzial, für die „Löwen" zu spielen. Damals kündigte er jedoch keinen Sinneswandel an und verfolgte weiterhin seinen Weg mit der französischen Nationalmannschaft.
Inzwischen ist die Situation anders geworden. Diouf ist durch die Reihen der französischen Jugendmannschaften aufgestiegen, erst die U21, dann die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 in Paris, und nun hat er sich in einem der einflussreichsten Vereine Europas etabliert. Seine schnelle Anpassung nach dem Wechsel zu Inter Mailand und seine Umstellung auf die Position des rechten Flügelverteidigers haben ihm auch neue Aufmerksamkeit verschafft. Da die französischen Medien ihm vermehrt Aufmerksamkeit schenken, glauben viele Beobachter, dass er wahrscheinlich von dem frischen Wind profitieren wird, den Zidane in seinen ersten Kader bringen wird. Für Diouf wäre die Nominierung für die Nationalmannschaft ein bedeutender Meilenstein. Im Jahr 2023, als er seine Entscheidung erklärte, war sein Ziel genau, die französische A-Nationalmannschaft zu erreichen. Drei Jahre später könnte diese Möglichkeit tatsächlich kurz vor der Realisierung stehen. Für Senegal hat sich die Situation inzwischen natürlich verändert.
Als Diouf noch am Anfang seiner internationalen Karriere stand, hatten die „Löwen" bereits versucht, ihn zu gewinnen. Damals entschied er sich, seinen Weg mit Frankreich fortzusetzen. Angesichts seines hervorragenden Saisonstarts und der Aufmerksamkeit, die er von französischen Beobachtern erhält, könnte sich das Zeitfenster allmählich schließen, wenn Zidane beschließt, ihn zum ersten Mal zu berufen. Andy Diouf hat noch nie für die französische A-Nationalmannschaft gespielt, und genau deshalb ist die aktuelle Situation so besonders: Die Entscheidung, die er 2023 getroffen hat, könnte bald Wirklichkeit werden.
Übersetzt von KI.
Die AF-Website ist jetzt online! Vollständige Nachrichten, Kommentare, Spieldetails und Statistiken auf dem Computer. Besuchen Sie: www.allfootballapp.com
France
Internazionale
Andy Diouf
All Comments