Am 2. Juli äußerten Mitglieder des Europäischen Parlaments (MEPs) scharfe Kritik an FIFA-Präsident Gianni Infantino wegen seiner Entscheidung, russischen U15-Spielern die Teilnahme an der ersten U-15-Weltmeisterschaft in Aserbaidschan zu gestatten.

Dieses neue Jugendturnier, das für Oktober 2026 angesetzt ist, wird als eine weitere Gelegenheit für Russland angesehen, wieder in das internationale Fußballsport-System einzutreten.
Einem Brief zufolge, den das ausländische Medienunternehmen POLITICO erhalten hat, unterzeichneten 44 MEPs gemeinsam einen Brief an Infantino, in dem sie die Rücknahme dieser Entscheidung forderten.
Die MEPs sind der Ansicht, dass Russland seine Teilnahmeberechtigung an FIFA-Turnieren nicht zurückerhalten sollte.
In ihrem Brief schrieben sie, dass die FIFA die aktuellen umstrittenen Themen Russlands ignoriert habe und forderten die FIFA auf, „auf der Seite des Friedens zu stehen und Russland nicht zu beschwichtigen“.
Hintergrund der Politikänderung der FIFA zum Russland-Verbot
Seit Putin im Jahr 2022 eine umfassende Militäroperation gegen die Ukraine startete, hatte die FIFA Russland vollständig von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen.
Im Jahr 2023 begann die FIFA jedoch, einige Beschränkungen aufzuheben, indem sie russischen Jugendmannschaften die Teilnahme an einigen Veranstaltungen erlaubte, obwohl die russische U-17-Mannschaft noch nicht auf die Bühne der Junioren-Weltmeisterschaft zurückgekehrt ist.
Letzte Woche kündigte die FIFA die Einrichtung der ersten U-15-Weltmeisterschaft an, die in Aserbaidschan stattfinden wird, wobei sowohl Jungen- als auch Mädchenmannschaften teilnahmeberechtigt sind, und erklärte, dass die Veranstaltung allen Mitgliedsverbänden offenstehe, was die Tür für Russlands Teilnahme öffnete.
Infantino hatte bereits im Februar dieses Jahres erklärt, dass die FIFA das Verbot für Russland aufheben sollte, mit der Begründung, dass Sanktionen „nur mehr Hass erzeugen“.
EU-MEPs: Russlands Teilnahme könnte zu Boykotten führen
Die EU-MEPs warnten in ihrem Brief, dass eine Zulassung Russlands zu Boykotten mehrerer Mitgliedsverbände führen könnte.
Sie halten diese Situation für „vollkommen verständlich“ und wiesen darauf hin, dass sie „die Fairness der FIFA-Turniere untergraben würde, wodurch das Prinzip, dass die stärkste Mannschaft gewinnt, nicht mehr gültig wäre.“
Der Ukrainische Fußballverband hatte zuvor ebenfalls klar erklärt, dass die Ukraine nicht an den entsprechenden Veranstaltungen teilnehmen würde, falls Russland teilnähme.
Im Jahr 2022 legte Russland gegen die Verbotsentscheidung der FIFA beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) Berufung ein, die jedoch letztendlich abgewiesen wurde.
Seitdem ist Russland in einigen Disziplinen schrittweise in den internationalen Sport zurückgekehrt, was starken Widerstand in der Ukraine und Kritik von der EU ausgelöst hat.
Übersetzt von KI.
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