Laut Bild erklärte Podolski in einem Interview, dass er Klopp als Cheftrainer der deutschen Nationalmannschaft unterstütze, betonte aber auch, dass die aktuellen Probleme der deutschen Mannschaft weit über die Trainerebene hinausgingen und die Außenwelt keine übermäßig simplen Erwartungen an die Wirkung eines Trainerwechsels haben sollte.

Klopp, 59, steht kurz davor, das Amt des Cheftrainers der deutschen Nationalmannschaft zu übernehmen. Es wird berichtet, dass der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund und Liverpool bereits am Freitag Ortszeit vom Deutschen Fußball-Bund offiziell vorgestellt wird. Daraufhin äußerte der 41-jährige ehemalige deutsche Nationalspieler Podolski seine Zustimmung, gab aber auch eine rationale Erinnerung an den Optimismus der Außenwelt.

Im Interview sprach Podolski zunächst über Klopps Eignung: „Jürgen Klopp ist der richtige Mann für den deutschen Nationaltrainer. Das liegt nicht nur an seinem persönlichen Stil, sondern auch an seiner Philosophie, wie die Mannschaft spielt. Er kann diese Mannschaft jedoch nicht komplett verändern; die meisten Spieler werden bleiben. Das ist anders als bei seinen Trainerstationen in Dortmund und Liverpool.“

Anschließend erläuterte er die Gründe für dieses Urteil: „In einem Verein kann er Spieler auswählen, die zu seinem System passen, aber in der Nationalmannschaft ist das schwieriger. Seit vielen Jahren fehlen der deutschen Mannschaft auf einigen Positionen Weltklassespieler. Daher ist meiner Meinung nach die Vorstellung, dass ein einfacher Trainerwechsel alles besser macht, zu simpel. Die Probleme sind viel komplexer.“

Basierend auf der obigen Analyse ist Podolski der Meinung, dass der deutsche Fußball tiefgreifendere strukturelle Anpassungen benötigt, um den Abstand zur Weltspitze wirklich zu verringern. Er stellte unverblümt fest: „Die aktuelle deutsche Mannschaft ist nicht mehr das, was sie war, als ich für die Nationalmannschaft spielte. Damals haben wir, ob im Training oder in Spielen, wirklich gekämpft. Aber in dieser aktuellen Mannschaft sehe ich diese Dinge irgendwie nicht. Weil der Mannschaft Spieler mit Persönlichkeit fehlen, niemand steht auf, um Verantwortung zu übernehmen. Wenn die Mannschaft hinten liegt, belebt sich niemand, und niemand hilft anderen Mitspielern. Vom Trainer bis zu den Spielern hat diese Mannschaft, die an der Copa América teilnimmt, keine geschlossene Einheit gebildet.“

Schließlich führte der Weltmeister von 2014 das Problem auf tiefere strukturelle Faktoren zurück: „Die heutigen Spieler werden alle zu einem ‚glatten‘ Image geformt, dürfen keine Einwände mehr erheben oder Reibereien mit anderen haben, und es fehlt ihnen daher die notwendige ‚Zähigkeit‘.“

Übersetzt von KI.

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