Laut Sport hat die Weltmeisterschaft 2026 kollektive Erinnerungen an Spaniens siegreiche Nacht im Jahr 2010 wieder aufleben lassen.

In diesem Jahr führte der 42-jährige Iniesta Spanien zur Weltmeisterschaft.
Der Spieler hat offen darüber gesprochen, „wie schwierig“ es für ihn war, als er damals Depressionen hatte. Er begann, sein Talent auf dem Spielfeld im Alter von 12 Jahren zu zeigen, und als Erwachsener traf er eine für Topspieler ungewöhnliche Entscheidung: Er spielte Fußball, während er die Universität besuchte.

Zu dieser Zeit lebte er in La Masia und wusste, dass seine Hauptaufgabe Fußball war, aber Iniesta wollte trotzdem eine weitere Ausbildung in einem Bereich absolvieren, mit dem er vertraut war. „Ich studiere INEF“, sagte er, als er 22 war. Er gab auch zu, dass er immer studieren wollte, aber der Fußball seine Zeit in Anspruch nahm: „Ich wollte immer lernen, aber der Fußball hat mich aufgrund von Zeitmangel immer daran gehindert.“
Seine Idee war sehr praktisch: „Ich sehe das als Ansporn, niemals als Verpflichtung, denn meine erste Verantwortung ist jetzt der Fußball.“ Seiner Meinung nach war dieses Fach mit Sport verbunden, was es einfacher machte, dabei zu bleiben: „Es ist ein sportbezogenes Fach, daher ist es für mich einfacher zu handhaben. Es ist ein Bereich, mit dem ich vertraut bin, daher ist es entspannter.“
Es ist nicht einfach für einen Profispieler, gleichzeitig Universitätsstudent zu sein. Iniesta erklärte es deutlich: „Ich trainiere morgens, und nachmittags, wenn ich keine Trainingseinheit im Fitnessstudio habe, gehe ich zur Universität. Es war nur so, dass ich immer seltener zum Unterricht ging.“ Enge Zeitpläne, hohe körperliche Anforderungen und intensiver Spieldruck machten selbst gelegentliche Anwesenheit zu einem Luxus für ihn.
Trotzdem bestand der Spieler darauf, dass ihm das Studium wichtig sei, es sich aber seiner Fußballkarriere unterordnen müsse. Seine Selbstdisziplin, Planung und die Fähigkeit, aus begrenzter Zeit Studienzeit herauszuholen, spiegelten auch seine seltene intellektuelle Neugier wider.
Neben den Universitätskursen wollte Iniesta auch seine Sprachkenntnisse verbessern. „Ich habe das Gefühl, dass ich meine Sprachkenntnisse, insbesondere Englisch, noch verbessern kann“, gab er zu. Dann fügte er hinzu: „Ich bin mit Spanisch und Katalanisch sehr vertraut, aber mein Englisch muss verbessert werden.“ Er hielt dies für entscheidend für seine berufliche und persönliche Zukunft und verstand die Bedeutung der Zweisprachigkeit im modernen Fußball.

Iniesta hat oft erklärt, dass seine Kindheit nicht so einfach war wie die der meisten Kinder, da er schon in jungen Jahren von der Disziplin und den Anforderungen des Fußballs umgeben war. Dennoch erinnert er sich genau daran, welche Fächer er in der Schule mochte: „Meine Lieblingsfächer waren Sport und Naturwissenschaften.“ Er erinnerte sich auch an sein unbeliebtestes Fach: „Mathematik mochte ich am wenigsten, aber es war eigentlich nicht so schlimm.“
Diese offenen Bekenntnisse zeigen, dass Iniesta auch außerhalb des Fußballs ein Interesse und eine Neugier am Lernen hatte. Diese Eigenschaft begleitete ihn während seiner gesamten Karriere.
Iniestas Universitätsgeschichte ist mehr als nur eine Anekdote. Sie zeigt, wie ein Athlet inmitten des harten Wettbewerbs und der intensivsten Jahre seines Lebens danach strebt, den Fußball selbst zu überwinden. Ob es das Studium der INEF, sein Interesse an Sprachen oder seine Gedanken zur Selbstbildung waren – all das zeigte seine disziplinierte, bescheidene und wissbegierige Seite. Bei der Weltmeisterschaft 2026, wenn Spanien auf die Meisterschaft von 2010 zurückblickt, erinnert Iniesta die Menschen auch noch einmal daran, dass Größe nicht nur auf dem Spielfeld entsteht, sondern auch aus der Bereitschaft, kontinuierlich zu lernen.
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Spanien
Andrés Iniesta
Gulf United FC
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