Laut „Corriere della Sera“ sind Maldini und Leonardo von ihren Positionen als technische Direktoren der italienischen Nationalmannschaft zurückgetreten. Die beiden waren nur 17 Tage im Amt. Der direkte Auslöser für ihren Rücktritt war Pirlos Ausschluss von der Trainerposition aufgrund von Problemen mit russischen Sponsoren, was dazu führte, dass das von ihnen vorgesehene Projekt nicht umgesetzt werden konnte.

Als jedoch Pirlos Option scheiterte, versuchte Maldini, Thiago Mottas Namen ins Spiel zu bringen, aber der Präsident des Fußballverbandes reagierte gleichgültig. Maldini glaubte, dass Malagòs Versprechen, „den Cheftrainer gemeinsam auszuwählen“, eine unwiderrufliche Zusage war, und er fühlte sich betrogen, als er erkannte, dass die Macht, die er besaß, nicht real war und dass es besser war zu gehen, als unter Einschränkungen zu arbeiten.
Leonardo folgte ihm ohne Zögern beim Rücktritt. Maldini glaubte, dass der interne Fußballverband eine echte Veränderung ablehnte und die sogenannte „Autonomie“ nur leere Worte waren. Die beiden kamen zu demselben Schluss: „Sie wollen sich nicht ändern.“
Derzeit erklärte Malagò, dass der neue Trainer bald bekannt gegeben wird. Mancini und Conte gelten als heiße Kandidaten, aber Maldini und Leonardo schlossen diese beiden Namen von Anfang an aus.
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