Die Korea Football Association (KFA) hat erstmals öffentlich eine Stelle als Nationaltrainer ausgeschrieben, was große Aufmerksamkeit erregte. Der ehemalige japanische Nationalspieler Keisuke Honda hat darauf reagiert, und koreanische Medienanalysen deuten darauf hin, dass Honda zwar Interesse bekundet hat, die Wahrscheinlichkeit, dass er tatsächlich die koreanische Mannschaft trainiert, jedoch nicht hoch ist.

Die Leistung der koreanischen Mannschaft hat in den letzten Jahren nachgelassen. Einst ein großer Rivale der japanischen Mannschaft, zeigte ihre Form in letzter Zeit erhebliche Schwankungen. Letztes Jahr erlitt die koreanische Mannschaft zum ersten Mal in der Geschichte drei aufeinanderfolgende Niederlagen gegen Japan, und bei der Weltmeisterschaft 2026 scheiterte das Team daran, die Gruppenphase zu überwinden.

Aufgrund der nicht den Erwartungen entsprechenden Weltmeisterschaftsleistung sah sich der damalige südkoreanische Trainer Hong Myung-bo nach dem Turnier immensem Druck ausgesetzt und kündigte seinen Rücktritt an. Anschließend nahmen Hong Myung-bo und der ehemalige KFA-Präsident Chung Mong-gyu gemeinsam an einer parlamentarischen Anhörung teil und entschuldigten sich bei der südkoreanischen Öffentlichkeit dafür, die Weltmeisterschaftsziele nicht erreicht zu haben.

Inmitten von Fragen zum Trainerauswahlprozess beschloss die KFA, erstmals eine öffentliche Ausschreibung für die Position des Nationaltrainers zu verwenden. Ziel dieser Ausschreibung ist es, einen Interimstrainer zu finden, der das Team in sechs Länderspielen von September bis November führen soll. Die Bewerbungsfrist beträgt über einen Monat, gefolgt von der Auswahl.

Keisuke Honda retweetete die entsprechende Nachricht in den sozialen Medien und schrieb: „Ich halte das für einen interessanten Versuch.“

Das koreanische Medienunternehmen „SPOTV“ berichtete daraufhin darüber und erklärte, dass „die japanische Fußballlegende Keisuke Honda Interesse an der öffentlichen Ausschreibung für die Position des südkoreanischen Nationaltrainers gezeigt hat.“

Die Medien wiesen jedoch auch darauf hin, dass Honda nicht explizit erklärt habe, dass er eine Bewerbung einreichen werde.

„Japanische Fans haben begonnen, sich die Möglichkeit vorzustellen, dass Honda die südkoreanische Nationalmannschaft trainiert. Diese Reaktion rührt von der langjährigen Rivalität zwischen Japan und Südkorea und Hondas Erfahrung als repräsentative Figur im japanischen Fußball her.“

„Es ist eher eine interessante Hypothese – was passieren würde, wenn Honda in Zukunft die südkoreanische Mannschaft trainieren würde –, als dass er wirklich eine Chance hätte, südkoreanischer Trainer zu werden.“

Koreanische Medien glauben, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Honda sich sofort um die Position des südkoreanischen Nationaltrainers bewirbt, nicht hoch ist.

Ein Grund ist, dass Honda das traditionelle Qualifikationssystem für Trainer seit langem in Frage gestellt hat und derzeit nicht über die höchste professionelle Trainerlizenz (Pro-Lizenz) verfügt, die für einen Nationaltrainer erforderlich ist.

Die öffentliche Ausschreibung der KFA verlangt von den Kandidaten auch ein bestimmtes Maß an Trainerqualifikation sowie die erforderliche Trainerfahrung und Fähigkeit, eine Nationalmannschaft zu führen. Darüber hinaus handelt es sich nicht um Einzelbewerbungen; stattdessen ist die Bildung eines Trainerteams von 5 bis 7 Personen erforderlich, wobei der Cheftrainer den Kern bildet.

Zuvor hat Honda wiederholt die Ansicht geäußert, dass man sich „nicht zu sehr auf Trainerzertifikate verlassen sollte“. Letzten Monat erklärte er auch öffentlich: „Bitte lasst mich es ein Jahr lang versuchen“ und warb aktiv für die Position des japanischen Nationaltrainers, was in Japan eine hitzige Diskussion auslöste. Letztendlich beschloss der japanische Fußballverband jedoch, mit Hajime Moriyasu als Trainer fortzufahren und Go Oiwa mit der Betreuung der anschließenden Übergabe zu beauftragen.

Obwohl Hondas Reaktion auf die Trainerausschreibung der KFA in Südkorea für Diskussionen gesorgt hat, glauben die lokalen Medien im Allgemeinen, dass es sich eher um eine interessante Interaktion als um einen realistischen und umsetzbaren Trainerplan handelt.

Die koreanische Mannschaft plant, im Oktober Testspiele gegen Venezuela und Usbekistan zu bestreiten, während die Gegner für die verbleibenden vier Spiele noch nicht feststehen.

Übersetzt von KI.

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