Nach Informationen von Sky News und The Times hat FIFA-Präsident Gianni Infantino mehrere hochrangige FIFA-Funktionäre zu einem Krisentreffen einberufen, das für Mittwoch in Rabat, der Hauptstadt Marokkos, angesetzt ist.

Laut Sky News ist die genaue Tagesordnung des Treffens unklar. Die Times zitierte Quellen, die besagten, dass Infantino Mitarbeiter nach Rabat gerufen habe, um einen "verzweifelten Versuch zu unternehmen, an der Macht festzuhalten".

Der Druck auf den FIFA-Präsidenten wächst von Tag zu Tag. Nach heftigen Protesten zog Infantino seinen Plan zurück, durch den Verkauf einiger kommerzieller Rechte der FIFA, insbesondere solcher, die mit der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft zusammenhängen, Einnahmen von 1 Milliarde Euro zu erzielen. Infantinos Vorschlag löste weltweit Entsetzen aus, und die UEFA kritisierte den Schweizer ebenfalls scharf. Der FIFA-Präsident gab schließlich nach. Nun wird weithin über die Zukunft Infantinos diskutiert, der seit 2016 an der Spitze des Weltfußballverbandes steht.

Nächstes Jahr finden Wahlen statt. Laut Statuten hofft Infantino, wenn alles gut geht, beim 77. FIFA-Kongress in Rabat am 18. März 2027 eine letzte vierjährige Amtszeit als Präsident beantragen zu können. Doch der Widerstand wächst.

Obwohl er immer noch die Unterstützung einiger Fußballverbände hat, hat eine Rebellion begonnen. Die UEFA hat mit rechtlichen Schritten wegen des abgebrochenen Investitionsgeschäfts gedroht. Wales, England, Serbien und Schweden haben angedeutet, dass sie Infantino bei den Wahlen im nächsten Jahr ihre Unterstützung entziehen werden.

Der ehemalige Trainer und jetzige FIFA-Manager Arsène Wenger distanzierte sich kürzlich von Infantino. Wenger sagte, dass die Aufgabe des umstrittenen Investitionsgeschäfts "absolut notwendig" sei, und der Franzose erklärte, dass er keine vorherige Kenntnis des Plans gehabt habe: „Ich war nicht an diesem Strategieplan beteiligt, und ich habe erst durch Medienberichte von diesem Projekt erfahren.“ Wenger ist derzeit FIFA-Direktor für globale Fußballentwicklung. Er machte diese Bemerkungen, nachdem sein Name in einem Brief der UEFA-Anwälte an Infantino aufgetaucht war. In dem Brief forderte die UEFA die FIFA auf, die Daten und Kommunikationsaufzeichnungen von 18 Führungskräften als potenzielle Beweismittel zu sichern.

Übersetzt von KI.

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