Die jährliche Sicherheitskonferenz der UEFA unterstützte die Empfehlung des Europarates, Kollektivstrafen gegen Auswärtsfans zu begrenzen und Maßnahmen zur Verhinderung von Gewalt oder Fehlverhalten auf die verantwortlichen Einzelpersonen zu konzentrieren, anstatt ganze Gruppen ins Visier zu nehmen.

Das Treffen dieser Woche in Madrid konzentrierte sich auf Fan-Engagement, mit besonderem Schwerpunkt auf die Erleichterung der Anwesenheit von Auswärtsfans und die Förderung des Europarates-Ansatzes zu Sicherheit, Schutz und Service bei Fußballspielen. Dieser Ansatz wurde in der Saint-Denis-Konvention vom Oktober 2024 festgelegt.

Laut der UEFA-Ankündigung vom Donnerstag unterstützen die europäischen Fußballakteure die Priorisierung individueller Verantwortlichkeit, da dies zu Fairness, Verhältnismäßigkeit und einem effektiveren Gleichgewicht zwischen öffentlicher Sicherheit und Fanrechten beiträgt, während die internationale Zusammenarbeit zwischen Behörden, nationalen Verbänden, Vereinen, Ligen und anderen Veranstaltern gestärkt wird.

Sie argumentieren auch, dass Kollektivstrafen keine routinemäßige Reaktion auf Sicherheitsprobleme sein sollten, sondern dass entsprechende Maßnahmen auf Einzelfälle beschränkt werden sollten.

Ihrer Ansicht nach sollten solche Strafen nur in Ausnahmefällen in Betracht gezogen werden, wenn klare, objektive und aktuelle schriftliche Beweise vorliegen, die zeigen, dass keine weniger restriktiven Maßnahmen schwerwiegende Sicherheits- oder öffentliche Ordnungsrisiken beheben können.

Die UEFA fügte in einer Erklärung hinzu: „Ihre Umsetzung muss stets die Grundsätze der Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit respektieren." Die UEFA sprach sich auch dafür aus, Interessenvertreter in den Entscheidungsprozess einzubeziehen, und forderte, dass Entscheidungen bezüglich der Fan-Anwesenheit klar und über geeignete Kanäle so früh wie möglich kommuniziert werden, damit die Betroffenen informiert werden, Maßnahmen ergreifen und gegebenenfalls ihre Rechte gemäß dem Gesetz ausüben können.

Der Text fordert außerdem, dass „Entscheidungen zur Verhängung von Kollektivstrafen auf fairen, transparenten und evidenzbasierten Verfahren beruhen müssen und die Gründe für diese Entscheidungen klar erläutert und kommuniziert werden müssen, um das öffentliche Verständnis zu verbessern, ihre Legitimität zu stärken und konstruktive Beziehungen zwischen Behörden und Fußballakteuren zu fördern."

Schließlich bekräftigten die europäischen Fußballakteure: „Wir sind gemeinsam entschlossen, konstruktiv mit den Behörden zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass der Fußball stets eine sichere, geschützte, inklusive und einladende Umgebung für Fans bleibt."

Übersetzt von KI.

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