Watzke sprach in einem Interview über Klopp als Bundestrainer und den Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund im Jahr 2017.

Watzke über Bundestrainer Klopp

Sky Sport Deutschland: Wie viel Überzeugungsarbeit war nötig, um Klopp aus dem Ruhestand zu holen?

Watzke sagte: „Es gab damals nur eine Idee, und die war, Jürgen zu holen. Aber dafür musste zuerst viel Überzeugungsarbeit geleistet werden, und auch RB Leipzig musste überzeugt werden, ihn ziehen zu lassen."

Sky Sport Deutschland: War der Prozess schwierig, oder verlief er am Ende so reibungslos, wie viele dachten?

Watzke sagte: „Nein, nein, nein, es war tatsächlich schwierig, denn Red Bull war sehr zufrieden mit ihm. Es ist nicht nur Mintzlaff dort; sicherlich ist auch er besorgt über die Entwicklung des deutschen Fußballs. Aber wenn man die Aktionärsstruktur betrachtet – der eine ist Österreicher und der andere Thailänder – glaube ich nicht, dass sie den ganzen Tag darüber nachdenken, was sie dem deutschen Fußball Gutes tun können. Die Verhandlungen verbesserten sich von Tag zu Tag, aber die anfänglichen Kontakte waren schwierig, und es gab sogar hitzige Worte."

Sky Sport Deutschland: Haben Sie in dieser Zeit jemals gedacht, dass es nicht klappen würde?

Watzke sagte: „Nein, nicht wirklich. Aber ich habe auch Erfahrungen gemacht, bei denen ich nicht mit einem Scheitern gerechnet hatte, es aber am Ende doch schiefging. Also steckt immer ein Risiko in den Details."

Sky Sport Deutschland: Was halten Sie von Klopps ersten Wochen als Bundestrainer?

Watzke sagte: „Es ist wie ein Trainingslager; alle sind guter Dinge. Letztendlich muss die Mannschaft noch Spiele bestreiten, und es beginnt mit vier Spielen, was ziemlich intensiv ist. Das erste Spiel gegen die Niederlande wird schwierig, aber ich freue mich darauf."

Watzke spricht über den Anschlag auf den Bus von Borussia Dortmund 2017 und Tuchels Behauptung, Watzke habe darauf bestanden, das Champions-League-Spiel noch am selben Abend auszutragen

Sky Sport Deutschland: War dies für Sie persönlich die größte menschliche Enttäuschung?

Watzke sagte: „Es war auf jeden Fall eine große Enttäuschung, ja."

Sky Sport Deutschland: Tuchel hat es so dargestellt. Die Außenwelt bekam ein Bild präsentiert, das völlig unwahr war. Wie lange haben Sie persönlich damit zu kämpfen gehabt?

Watzke sagte: „Natürlich war das ein großes Problem, denn der interne Prozess wurde nicht intern gehalten und wurde beim Bekanntwerden verzerrt. Aber ich stellte fest, dass es, egal was ich oder jemand anderes sagte, immer bestimmte Kreise gab, die die Dinge so haben wollten, wie sie in ihr Narrativ passten: ein seelenloser Fußballmanager, der den Spielern vorschreibt, was sie tun sollen. Das passte genau zu dem Bild, das sie wollten. Aber die Spieler waren immer anständig. Ich war nicht einmal anwesend, als die Spieler abstimmten. Ich habe nur ein paar Minuten mit ihnen gesprochen und erklärt, dass wir jede Entscheidung, die sie treffen würden, verstehen würden. Einerseits konnte ich vollkommen verstehen, dass sie in diesem Zustand an diesem Abend nicht spielen konnten; andererseits wollte ich auch nicht derjenige sein, der ihnen die Chance verweigert, das Champions-League-Halbfinale zu erreichen. Und keiner von uns wollte das."

Sky Sport Deutschland: Hat diese Zeit Sie persönlich verändert?

Watzke sagte: „Ja, ich glaube schon, denn das war das erste Mal, dass ich auch intern misstrauischer wurde. Dieses Gefühl hatte ich vorher nicht. Vor 2015, als Jürgen noch hier war, war Borussia Dortmund eine sehr, sehr geschlossene Einheit. Aber man muss auch sagen, dass es eine Extremsituation war. Und ich war damals nicht im Bus, was auch wichtig ist."

Sky Sport Deutschland: Was mich beeindruckt hat, ist, dass Sie Tuchel verziehen haben. Mussten Sie dafür viel überwinden?

Watzke sagte: „Es gab damals tatsächlich ernste Meinungsverschiedenheiten zwischen uns, aber das Leben geht weiter. Wenn wir uns jetzt treffen, reden wir sachlich miteinander. Als England nach meiner Meinung zu Tuchel fragte, sagte ich ihnen einfach: ‚Sie können ihn getrost verpflichten, er wird einer der besten Trainer sein.' Tuchel stand damals unter immensem Druck, und jeder, der seinen Charakter kennt, weiß, dass dieser Druck auch selbst auferlegt war. Wie gesagt, wenn man damals in diesem Bus gesessen hätte, wäre das Gefühl ein ganz anderes, und das muss man respektieren. Die Dinge wurden nicht ideal gehandhabt, aber man kann es nicht zehn Jahre lang mit sich herumtragen. Mittlerweile ist alles in Ordnung."

Übersetzt von KI.

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