Der deutsche U21-Assistenztrainer Antonio Mustafi wurde von Sky Sports interviewt und sprach über die ungewisse Zukunft des Stürmers Nicolò Tresoldi vom FC Brügge bezüglich seiner Nationalmannschaftswahl für Deutschland.

Mustafi sagte, er verstehe, dass Tresoldi noch keine endgültige Entscheidung getroffen habe, ob er künftig für die deutsche oder die italienische Nationalmannschaft spielen wolle.
Mustafi erklärte: "Ich kann ihn verstehen. Ganz ehrlich, ich finde es cool, dass ein Spieler sagen kann: 'Ich will noch keine endgültige Entscheidung treffen, ich habe mich noch nicht entschieden, also bleibe ich bei der U21.' Das zeugt von Ehrlichkeit."
Tresoldi: "Man muss den Spieler nicht überreden"
Tresoldi, der derzeit für den FC Brügge in Belgien spielt, besitzt sowohl die deutsche als auch die italienische Staatsbürgerschaft, hat aber noch für keine der beiden A-Nationalmannschaften gespielt. Für die kommende Länderspielpause wurde er in den Kader der deutschen U21 berufen, wo Mustafi Assistenztrainer ist.
Mustafi gab zu, dass er sicherlich hofft, dass Tresoldi sich letztendlich für den Deutschen Fußball-Bund entscheiden wird, würde den jungen Stürmer aber niemals unter Druck setzen.
Mustafi sagte: "Letztendlich ist es seine Entscheidung. Man muss einen Spieler nicht überreden. Er hätte auch gar nicht kommen müssen und uns sagen können: 'Ich brauche eine Pause.' Aber er ist ein echter Fußballer."
Mustafi selbst versteht die Situation, in der sich der Stürmer befindet. Mustafi war seinerzeit auch für Albanien spielberechtigt, entschied sich aber letztendlich für Deutschland und gewann mit der deutschen Mannschaft die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.
DFB: Klopps Verständnis für Tresoldis Entscheidung
Die FIFA-Regularien besagen eindeutig, dass ein über 21 Jahre alter Spieler, der für mehrere Nationalmannschaften spielberechtigt ist, nach einem Einsatz für eine dieser Nationalmannschaften in einem A-Länderspiel endgültig an diese Mannschaft gebunden ist. Wenn Tresoldi also sein Debüt für die deutsche A-Nationalmannschaft gibt, kann er seine Entscheidung nicht mehr ändern und danach nicht für Italien spielen.
In dieser Saison hat Tresoldi acht Mal für den FC Brügge gespielt und dabei fünf Tore erzielt, darunter ein Tor in der Champions League. Am Donnerstag wurde er von Bundestrainer Jürgen Klopp nicht in den erweiterten Kader für die kommenden Nations-League-Spiele berufen. Klopp erklärte auch, dass er Tresoldi mehr Zeit geben möchte, um eine Entscheidung zu treffen.
Übersetzt von KI.
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