FC Bologna spielte in Palladinos Trainerdebüt unentschieden gegen Torino und wechselte zu einer 3-4-2-1-Formation.

FC Bologna konnte Torino nicht besiegen, aber Palladinos Trainerdebüt setzte bereits ein deutliches Zeichen für die zukünftige taktische Ausrichtung des Teams. Palladino verließ sofort das von Tedesco verwendete Vier-Verteidiger-System und entschied sich stattdessen für seine bevorzugte 3-4-2-1-Formation. Palladino wird diese Taktik in den kommenden Wochen weiter verfeinern.
Palladino bestätigte dieses taktische Experiment in der Pressekonferenz: „Mit einer Dreierkette und Flügelverteidigern ist die Mannschaft in der Lage, diese Formation zu spielen. Gegen ein starkes Torino haben wir ihnen 70 Minuten lang keinen einzigen Schuss aufs Tor erlaubt." Palladino erwartete auch nicht, dass FC Bologna sofort seinen Endzustand erreichen würde: „Ich habe heute kein perfektes Spiel erwartet, aber ich habe positive Elemente gesehen, die wir weiter verbessern können."
Die taktische Ausrichtung von FC Bologna scheint klar zu sein, aber Palladino möchte sich genügend Zeit lassen, bevor er eine endgültige Entscheidung trifft. Er sagte: „Je länger ich mit den Spielern zusammenarbeite, desto besser kann ich beurteilen, ob dies die am besten geeignete Formation für sie ist." Das Unentschieden sorgte dennoch für eine gewisse Enttäuschung in der Umkleidekabine. Palladino erklärte: „Alle waren heute enttäuscht, dass wir nicht gewinnen konnten, aber ich habe ihnen gesagt, dass wir von hier aus neu anfangen werden." Für das neue FC Bologna wurde unter Palladinos Leitung der erste Grundstein gelegt.
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