Interimstrainer Óscar Sánchez erklärte nach der 2:3-Niederlage des FC Valencia gegen Real Sociedad, dass seine Mannschaft trotz der Niederlage Kampfgeist gezeigt habe.

Sánchez war enttäuscht über die Niederlage im Mestalla, lobte aber die Reaktion der Spieler und der Fans. Der FC Valencia erzielte zwei Tore, konnte aber keinen Punkt sichern. Real Sociedads Barrenetxea erzielte das entscheidende Tor in der Nachspielzeit. Der Trainer sagte: „Wir sind sehr traurig. Ich denke, die Fans des FC Valencia wissen, was sie wollen, und die Spieler auch. Ich glaube, die Mannschaft hatte immer Kampfgeist und hat es immer wieder versucht."
Sánchez war der Meinung, dass die Mannschaft trotz der verschiedenen Phasen des Spiels eine positive Einstellung bewies. Er sagte: „Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie lebt, dass sie die Dinge verändern will." Er dankte auch den Fans: „Die gesamte Unterstützung war fantastisch."
Beim Rückblick auf das Spiel erklärte Sánchez, dass Valencia in der ersten Halbzeit häufig den Ball verlor, was Real Sociedad Gegnangriffe ermöglichte. Er sagte: „Diese Fehler ermöglichten es Real Sociedad, vorzustoßen und Gefahr zu erzeugen. Wenn wir den Ball hatten, waren die Abstände auf dem Spielfeld zu groß."
In der zweiten Halbzeit nahmen die Trainer Anpassungen vor und brachten David Otorkbi, um die Flügel zu verstärken. Sánchez erklärte: „Es fehlte uns die Fähigkeit, den Raum anzugreifen, und wir wussten, dass Otorkbi das bewerkstelligen konnte." Der Trainer sagte, die Mannschaft habe den Plan gut umgesetzt. Beim Stand von 1:1 hatte Valencia mehrere Chancen, in Führung zu gehen, aber ein Elfmeter brachte Real Sociedad erneut in Führung.
Trotz des ungünstigen Ergebnisses betonte Sánchez, dass die Reaktion der Mannschaft zeige, was eine geeinte Kabine leisten kann. Er sagte: „Als wir zurücklagen, zeigte die Mannschaft Persönlichkeit, Kampfgeist und den Wunsch auszugleichen. Und nachdem wir ausgeglichen hatten, wollte die Mannschaft auch gewinnen. So sollten Spieler auftreten."
Ein positiver Aspekt des Spiels war der Einsatz der Jugendspieler. Blázquez war am 2:2-Tor beteiligt, während Otorkbi Spielzeit erhielt und seine Fähigkeiten zeigte. Sánchez betonte die Jugendakademie-Tradition des Vereins. Er sagte: „Der FC Valencia war historisch ein Verein, der seine Jugendakademie schätzt. Nicht nur, weil diese Spieler in der ersten Mannschaft sind, sondern auch, weil viele Spieler von hier im Profifußball spielen. Das sollte in Zukunft so bleiben."
Der Trainer gratulierte den jungen Spielern zu ihrer Leistung, gab aber zu, dass das Ergebnis es schwer machte, ihre Debüts vollständig zu würdigen. Er sagte: „Sie haben bewiesen, dass sie bereit sind zu helfen, wenn sie gebraucht werden. Obwohl wir über das Ergebnis traurig sind, möchte ich beiden trotzdem gratulieren."
Auf die Frage nach Defensivproblemen konzentrierte er seine Kritik nicht auf die Abwehr allein, sondern auf die gesamte Mannschaft. Er sagte: „Es ist nicht nur die Abwehr. Ich denke, die gesamte Mannschaft muss sich verbessern. Egal, ob wir gewinnen oder verlieren, es muss immer Fortschritt geben." Er verteidigte auch die Qualität des Kaders: „Das ist ein guter Kader."
Bezüglich der Rolle von Nachwuchsspielern war Sánchez deutlich: „Meiner Meinung nach sind Feldspieler und Jugendspieler gleichermaßen wichtig. Wenn sie sich ihre Chancen verdienen, bekommen sie Spielzeit." Er gab keine persönliche Bilanz seiner Zeit als Trainer ab, sondern sagte nur, dass sein größtes Bedauern darin bestand, den Fans keinen Sieg zu schenken: „Ich bin sehr traurig, dass wir nicht den Sieg erringen konnten, den wir uns so sehr gewünscht haben."
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