Laut TuttoMercatoWeb äußerte sich Professor Paolo Zeppilli zu Eriksens erneuten Beschwerden.

Eriksen erlitt erneut körperliche Beschwerden: Der ehemalige Inter-Mittelfeldspieler kollabierte bei einem Freundschaftsspiel erneut und erholte sich dann wieder – eine Szene, die die Fußballwelt schockierte. Professor Paolo Zeppilli, Koordinator des Medizinisch-Wissenschaftlichen Komitees des italienischen Fußballverbandes und einer der führenden Experten auf diesem Gebiet, sprach mit dem Corriere dello Sport über Eriksens Situation und die Unterschiede zwischen den relevanten Regeln der italienischen und anderer Ligen.
Über Eriksen sagte Zeppilli: „Er hat höchstwahrscheinlich erneut eine hochfrequente ventrikuläre Arrhythmie erlebt, und der in seinem Körper implantierte Defibrillator beendete die Episode mit einem Elektroschock. Es ist wichtig zu bedenken, dass die Implantation eines Defibrillators entweder der Primärprävention oder der Sekundärprävention dient – also Maßnahmen, die nach einem Ereignis ergriffen werden. Es stellt sich jedoch immer noch eine ethische Frage: Warum sollte man sein Leben riskieren, um Fußball zu spielen?"
Auf die Frage, ob Italien Spielern mit implantierten Defibrillatoren das Spielen verweigern würde, antwortete Zeppilli: „Nein, jeder Fall ist unterschiedlich. Die italienische Gesellschaft für Kardiologie und der italienische Verband für Sportmedizin haben gerade eine Arbeitsgruppe von Top-Experten eingesetzt, um die Bewertungskriterien für Defibrillatoren zu aktualisieren."
Zeppilli fügte hinzu: „Wenn Ärzte bestätigen können, dass sich der Zustand nicht verschlechtert und das Risiko eines Arrhythmie-Rezidivs gering ist, kann der Spieler weiterspielen." Abschließend sagte Zeppilli zur Situation von Bove: „Ich kann sagen, dass Edoardo immer in meinem Herzen war; er ist ein kluges und sensibles Kind. Er wird wissen, wie er den richtigen Weg wählen kann."
Übersetzt von KI.
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