Inter Mailands Spieler Luiz Henrique gab der brasilianischen Zeitung „Folha de S.Paulo" ein Interview, in dem er über seinen Übergang von einem Offensivspieler zu einem Wingback sprach. Er erklärte, dass diese Position nicht nur mehr Laufarbeit und Verteidigung erfordert, sondern auch taktische Aspekte wie Positionsspiel, Absicherung und Spielverständnis beinhaltet.

Sie spielen derzeit als rechter Wingback im 3-5-2-System von Inter Mailand. Wie sind Ihre Erfahrungen damit?
Henrique: Sehr gut, ich habe viel gelernt. Diese Position ist körperlich sehr anspruchsvoll und erfordert große Konzentration, da ich dem Team in der Verteidigung helfen muss, ohne meine offensiven Qualitäten zu verlieren.
Ich mag es, im Angriff eine gewisse Freiheit zu haben, meine Schnelligkeit einzusetzen, Eins-gegen-Eins-Situationen zu suchen und so nah wie möglich an den Strafraum zu kommen. Ich war schon immer eher ein offensiver Spieler, daher bin ich gerne am Angriff des Teams beteiligt. Jetzt verstehe ich die Verantwortlichkeiten eines Wingbacks zunehmend und glaube, dass mir dies auch hilft zu wachsen und ein vollständigerer Spieler zu werden.
Was muss ein Spieler lernen, wenn er von einer offensiven Position zu einer wechselt, die mehr defensive Verantwortung erfordert?
Henrique: Das Wichtigste ist die Lernbereitschaft. Wenn man die Position wechselt, muss man verstehen, dass es nicht nur darum geht, mehr zu laufen oder intensiv zu verteidigen. Es gibt einen kompletten taktischen Aspekt, einschließlich Positionsspiel, Absicherung und Spielverständnis. Man muss wissen, wann man Druck machen muss, wann man sich zentral zurückziehen muss und wann man nach vorne stoßen kann, um sich am Angriff zu beteiligen. Für mich ist es sehr wichtig, auf den Trainer und die Teamkollegen zu hören und zu verstehen, was das Team von mir braucht.
Was hat Ihnen der italienische Fußball beigebracht, was der brasilianische und französische Fußball nicht getan haben?
Henrique: Jedes Land hat mir verschiedene Dinge beigebracht. In Brasilien habe ich viel über Kreativität, Improvisation und natürliches Spiel gelernt. In Frankreich habe ich intensiven, physischen und schnellen Fußball erlebt.
Seitdem ich nach Italien gekommen bin, habe ich taktisch viel dazugelernt. Hier wird großer Wert auf Positionsspiel, Raumverständnis und das Lesen des Spiels in jeder Phase gelegt. Hier zu spielen erfordert ständige Konzentration, und man muss sich sehr bewusst sein, was auf dem Platz passiert. Diese Erfahrung hilft mir, das Spiel umfassender zu verstehen.
Sie wurden noch nie in die brasilianische Nationalmannschaft berufen. Haben Sie das Ziel, berufen zu werden?
Henrique: Die Nationalmannschaft ist ein Ziel von mir. Jeder brasilianische Spieler, der dieses Niveau erreicht, träumt davon, das Trikot der Nationalmannschaft zu tragen.
Ich beobachte immer die Spieler, die derzeit in der Nationalmannschaft sind, und ich weiß, dass es dort viele ausgezeichnete Spieler gibt. Bei der letzten Berufung wurden Wesley Lima und Matheuzinho, beides rechte Verteidiger, ausgewählt, und ich weiß, dass sie sehr gute Spieler sind.
Jeder Spieler hat seine eigenen Stärken, und ich muss mich darauf konzentrieren, meine eigenen weiterzuentwickeln. Ich habe Schnelligkeit, Durchsetzungskraft in Eins-gegen-Eins-Situationen und die Fähigkeit, Räume anzugreifen. Ich verbessere auch ständig meine defensiven Rückzugsfähigkeiten und passe mich einer umfassenderen Rolle an. Wenn ich konstant gute Leistungen zeige und Inter Mailand helfen kann, glaube ich, dass sich eine Gelegenheit ergeben könnte.
Warum fällt es brasilianischen Spielern heute schwer, im europäischen Fußball so herausragende Leistungen zu erbringen wie vor 20 oder 30 Jahren?
Henrique: Der Wettbewerb in den europäischen Top-Vereinen ist sehr intensiv, und Spieler aus vielen verschiedenen Ländern sind zunehmend besser vorbereitet.
Brasilianische Spieler verfügen jedoch weiterhin über großes Können und spielen in vielen Top-Vereinen wichtige Rollen. Ich bin nicht nach Europa gekommen, um nur eine Nebenrolle zu spielen. Ich habe meine eigenen Ambitionen und möchte um meinen Platz kämpfen. Ich glaube an meine Stärken und mein Potenzial. Ich hoffe, bei Inter Mailand immer wichtiger zu werden.
Übersetzt von KI.
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