
Anders als im Vorjahr musste der rumänische Trainer zu Saisonbeginn die Klub-Weltmeisterschaft austragen, was die Vorbereitung erschwert hatte. Zur neuen Saison ist die Situation günstiger: Obwohl Marotta, Ausilio und Baccin noch keine offiziellen Neuverpflichtungen vermelden – außer der Rückkehreroption für Stanković –, stehen mindestens zwei Transfers unmittelbar bevor. Neben Marco Palestra arbeiten Provedel von Lazio und Cements Solet von Udinese an ihren Wechseln; beide sollten bald finalisiert sein. Sie schließen sich einer Mannschaft an, die selbst ohne die WM-Teilnehmer groß genug für eine wettbewerbsfähige Startelf ist.
Kader fast komplett
Inter Mailand unterscheidet sich diesen Sommer auch organisatorisch. Zum ersten Mal seit Jahren reist das Team ins Ausland: Mitte Juli treffen sich die Spieler in Appiano Gentile, bevor es vom 16. bis 25. Juli zum Trainingslager nach Donaueschingen geht.
Nach dem Trainingslager folgt ein Freundschaftsspiel gegen Karlsruhe, danach eine Tour nach Hongkong und Perth, wo Chivu gegen Manchester City, AC Mailand und Juventus antreten wird.
In Deutschland hat Chivu einen gut besetzten Kader zur Hand. Neben den beiden Zugängen von Lazio und Udinese hofft er auf Mkhitaryan und De Vrij: Mkhitaryans Verlängerung ist so gut wie sicher, De Vrijis Vertrag wird sehr wahrscheinlich verlängert. So kann Chivu trotz abwesender WM-Spieler Inters klassisches 3-5-2-System spielen. Das größte Defizit liegt in der Offensive: Nur Pio Esposito steht zur Verfügung, während Lautaro, Thuram und Boni noch in Katar weilen.
Taktische Experimente
Das könnte Chivu zu Formationsexperimenten einladen. Die Abwehr ändert sich wenig – Bastoni kehrt wie andere Italiener zurück –, Änderungen zwischen Vier- und Dreierkette sind unwahrscheinlich. Ein 3-4-2-1-System oder Transfers für dieses Schéma sind jedoch nicht ausgeschlossen. Mkhitaryan und Andy Diouf können offensiv flexibel eingesetzt werden. Das Trainingslager ermöglicht Chivu auch, Janis Massolin genau zu beobachten – ein Talent, dessen Serie-B-Leistungen bei Modena bereits beeindrucken. Auch Stanković, dessen Vertragsverlängerung bis 2028 noch offiziell verkündet wird, soll in einem Mittelfeld neben Barella und Zielinski getestet werden. Während Inter auf weitere Verstärkungen wartet, hat das Team solide Voraussetzungen geschaffen – nun geht es darum, die Meisterschaft zu verteidigen und endlich Erfolg in der Champions League zu haben.
Übersetzt von KI.
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Modène
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