14. Juni – Laut talkSPORT zahlt die FIFA dem somalischen Schiedsrichter Omar Artan sein volles Schiedsrichterhonorar für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026, obwohl ihm die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert wurde.

Somalischer Schiedsrichter Omar Artan erhält Unterstützung
Der 34-jährige somalische Schiedsrichter sollte ursprünglich die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 leiten, wurde aber bei seiner Ankunft in Miami von den USA zurückgewiesen. Artan war in die siebenköpfige CAF-Schiedsrichterliste für die FIFA-Weltmeisterschaft aufgenommen worden und sollte der erste somalische Schiedsrichter sein, der ein WM-Spiel leitet. Am Montag wurde er elf Stunden lang von US-Einwanderungsbeamten befragt, woraufhin sein Pass und sein Visum abgelehnt wurden.
In einem Interview mit talkSPORT erklärte Andrew Giuliani, Executive Director der White House Task Force, dass die Entscheidung, Artan die Einreise zu verweigern, „absolut" richtig sei.
Obwohl die FIFA das Einreiseverbot nicht aufhebt und Artan nicht bei der Weltmeisterschaft arbeiten kann, wird die FIFA ihm dennoch die volle Vergütung zahlen.
Was verdienen FIFA-Weltmeisterschafts-Schiedsrichter?
Das höchste Schiedsrichterhonorar für einen Schiedsrichter bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 kann 75.000 Pfund (etwa 100.000 US-Dollar) erreichen.
Die FIFA zahlt den Schiedsrichtern ihren Bonus nach dem Finale aus, und die genaue Summe ist vorher nicht bekannt. Alle in die Schiedsrichterliste aufgenommenen Personen erhalten ein Grundgehalt sowie einen Turnierbonus, der an ihre Leistung gekoppelt ist. Ein erheblicher zusätzlicher Bonus wird von der FIFA an Schiedsrichter vergeben, die K.o.-Runden-Spiele leiten.
Die Premier-League-Schiedsrichter Michael Oliver und Anthony Taylor wurden in die englische Schiedsrichterliste für die Weltmeisterschaft aufgenommen. Nach der Neutralitätsklausel kann die englische Mannschaft das Finale nicht erreichen, wenn diese Schiedsrichter die höchste Vergütung erhalten sollen.
Schiedsrichter Oliver zog sich aufgrund einer Verletzung vom Spiel zwischen der Elfenbeinküste und Ecuador zurück.
Artan erhielt unterdessen von der UEFA die Ernennung zum Schiedsrichter des UEFA-Supercup-Finales im August, bei dem der Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain gegen den Europa-League-Sieger Aston Villa antreten wird.
Der ehemalige Crystal-Palace-Eigentümer und talkSPORT-Co-Moderator Simon Jordan bezeichnete dies als typisches opportunistisches Verhalten. „Seien wir ehrlich: Das ist ein Schachzug der UEFA, um die FIFA zu ärgern", sagte Jordan in der Live-Sendung „White & Jordan" aus New York. „Die UEFA hat diese Weltmeisterschaft nie gemocht und mag es nicht, dass die FIFA sich in nationale Wettbewerbe einmischt. Das ist einfach ein kleines strategisches Manöver."
Übersetzt von KI.
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