Laut einer Analyse der Gazzetta dello Sport besitzt das San Siro Stadion immer noch einen beträchtlichen wirtschaftlichen Wert, mit Einnahmen nicht nur aus Spieltagen von AC Mailand und Inter Mailand, sondern auch aus Aktivitäten außerhalb der Spieltage wie Konzerten, Museen, Stadionführungen und Vermietungen der Spielstätte. Im Vergleich zu den Stadioneinnahmen anderer europäischer Spitzenvereine besteht jedoch immer noch eine erhebliche Lücke für die beiden Mailänder Vereine.

Gemäß dem Finanzbericht von Inter Mailand vom 30. Juni 2024 erreichten die spielbezogenen Einnahmen des Clubs für die Saison 2023/24 98 Millionen Euro, gegenüber 69,2 Millionen Euro in der Vorsaison, was einem Anstieg von etwa 40 % entspricht. Dieses Wachstum hängt eng mit der Anzahl der Spiele zusammen, an denen das Team teilnahm, und ihrer Leistung in verschiedenen Wettbewerben in dieser Saison, wobei Inter das Halbfinale der Coppa Italia und das Finale der Champions League erreichte und somit die maximale Anzahl von Heimspielen bestritt.
Gleichzeitig trugen die durchschnittliche Preiserhöhung von Eintrittskarten und Dauerkarten in den letzten Jahren sowie die konstant hohe Besucherzahl im San Siro ebenfalls zum Wachstum der Spieltageinnahmen von Inter bei.
Im Gegensatz dazu betrugen die Stadioneinnahmen von AC Mailand im gleichen Zeitraum 61 Millionen Euro. Die Gazzetta dello Sport prognostiziert, dass sich die relevanten Zahlen für die beiden Vereine in der gerade abgelaufenen Saison nicht wesentlich ändern werden, wobei die Einnahmen von Inter bei rund 90 Millionen Euro und die von AC Mailand bei rund 60 Millionen Euro liegen werden.
Neben den Spieltagen generieren auch andere kommerzielle Aktivitäten im San Siro erhebliche Einnahmen. Im Geschäftsjahr 2023/24 erzielte M-I Stadio, das Unternehmen, das gemeinsam von Inter Mailand und AC Mailand kontrolliert wird und für den Betrieb des San Siro verantwortlich ist, 26,7 Millionen Euro an Einnahmen außerhalb der Spieltage, mehr als die 25,3 Millionen Euro im vorherigen Geschäftsjahr.
Im Einzelnen trugen Konzerte und damit verbundene Gebühren 10,2 Millionen Euro bei, die Einnahmen aus dem Museum und den Stadionführungen betrugen 7,3 Millionen Euro, die Einnahmen aus der Vermietung von Flächen innerhalb und außerhalb des Stadions beliefen sich auf 2,9 Millionen Euro, die Einnahmen aus Gastronomie und Bars auf 2,4 Millionen Euro, sonstige Einnahmen auf 2,4 Millionen Euro, und die Nutzung des Stadions durch die italienische Nationalmannschaft brachte 1,5 Millionen Euro ein.
Das Wachstum einiger Geschäftsbereiche war besonders deutlich, mit einem Anstieg der Einnahmen aus der Vermietung von Flächen innerhalb und außerhalb des Stadions um 38 % gegenüber dem Vorjahr, einem Anstieg der sonstigen Einnahmen um 69 % und einem Anstieg der Museum- und Stadionführungseinnahmen um 7 %.
Während auf den Bau eines neuen Stadions gewartet wird, versucht das San Siro auch, die bestehenden Einrichtungen weiterzuentwickeln, einschließlich der Eröffnung einer neuen Brauerei mit Blick auf das Stadion an Nicht-Spieltagen und der Erforschung der Möglichkeit, das Stadiondach für Besucher zusätzlich zu den Museumsführungen zu öffnen.
Die Gazzetta dello Sport weist jedoch darauf hin, dass diese Maßnahmen die Lücke bei den kommerziellen Stadioneinnahmen zwischen den beiden Mailänder Vereinen und europäischen Spitzenvereinen immer noch nicht vollständig ausgleichen können. Relevante Daten zeigen, dass Real Madrids Stadioneinnahmen 222 Millionen Euro erreichten, die von Arsenal 183 Millionen Euro, die von Paris Saint-Germain 175 Millionen Euro und sowohl Barcelona als auch Tottenham Hotspur 150 Millionen Euro.
Übersetzt von KI.
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