Laut TuttoMercatoWeb ist der Schiedsrichterskandal auf strafrechtlicher Ebene abgeschlossen, da die Staatsanwaltschaft Monza die Einstellung der mutmaßlichen „Klopfen"-Ermittlungen im VAR-Raum beantragt hat.

In diese Untersuchung sind Gianluca Rocchi, Andrea Gervasoni, Luigi Nasca und Pierluigi Collina involviert. Der Fall wurde zuvor aufgrund von Zuständigkeitsfragen von Mailand nach Monza verlegt. Die mutmaßlichen Handlungen sollen sich in einem Büro in Lissone ereignet haben.
Der Hauptgrund für den Archivierungsantrag ist klar: Obwohl Anomalien innerhalb des Schiedsrichtersystems bestanden, reichten sie nicht aus, um Sportbetrug darzustellen. Die Staatsanwaltschaft erklärte in ihrem Antrag: „Die Bewertung sollte sich nicht auf die Identifizierung und Überprüfung von Regelanomalien, technischen Fehlern, unsachgemäßen institutionellen Beziehungen oder organisatorischen Einmischungen konzentrieren", sondern vielmehr darauf, ob genügend Beweise vorliegen, um eine „begründete Erwartung einer Verurteilung" zu bilden. Der Staatsanwalt erwähnte auch, dass bei Vorfällen wie Udinese–Parma die sogenannte „externe Intervention" angeblich „lediglich zur Korrektur von Schiedsrichterfehlern" erfolgte.
Zu den von der Staatsanwaltschaft überprüften Vorfällen gehört auch das Spiel zwischen Inter Mailand und Verona im Januar 2024, bei dem der Schiedsrichter nach Bastonis Ellbogencheck gegen Duda keine Videoprüfung auf dem Spielfeld durchführte. Der Staatsanwalt erwähnte auch „Probleme auf institutioneller und organisatorischer Ebene", interne Spannungen und Probleme im Verhältnis zwischen dem italienischen Schiedsrichterverband, dem italienischen Fußballverband und den Vereinen. Diese Situationen können disziplinarische oder managementbezogene Fragen betreffen, stellen aber keine strafrechtlichen Angelegenheiten dar.
Derzeit bleibt nur die Untersuchung der Disziplinarkommission des italienischen Fußballverbandes. Giuseppe Chinè hat eine Verlängerung der Untersuchung bis Anfang Oktober beantragt und plant, weitere Zeugenaussagen einzuholen. Dennoch bleibt die endgültige Archivierung das wahrscheinlichste Ergebnis. Der italienische Schiedsrichterverband äußerte „große Zufriedenheit" und bekräftigte sein Vertrauen in die Integrität seiner Mitglieder.
Übersetzt von KI.
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