Laut Spox hat Uli Hoeneß, Ehrenpräsident von Bayern München, die Transferaktivitäten des Vereins im vergangenen Sommer hoch gelobt und sie als „Jahrhundert-Sommer" bezeichnet. Er hob insbesondere die erheblichen Einnahmen aus dem Verkauf von Nachwuchsspielern hervor.

Hoeneß erklärte in einem Interview, dass Bayern insgesamt rund 35 Millionen Euro aus dem Verkauf von Spielern eingenommen hat, die in ihrer eigenen Jugendakademie ausgebildet wurden. Er bezeichnete dies als „wunderbaren Nebeneffekt". Hoeneß merkte auch an, dass es selten vorkommt, dass Spieler aus der Akademie den Sprung in die erste Mannschaft der Bayern schaffen, wobei Jamal Musiala, Aleksandar Pavlović und Josip Stanišić Ausnahmen bildeten. Durch den Verkauf von Spielern an andere Vereine könne die Akademie jedoch vollständig autark werden.
Bei Assan Ouédraogos Wechsel zu Eintracht Frankfurt erhielt Bayern über 8 Millionen Euro. Ouédraogos Wechsel zu Lazio brachte 6 Millionen Euro ein, und Krauß' Transfer zur SV Elversberg generierte 3 Millionen Euro für die Bayern. Darüber hinaus steigerten die Abgänge vieler anderer Nachwuchstalente die Gesamtbilanz des FC Bayern erheblich.
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