Laut Mundo Deportivo sieht Real Madrid kein Problem darin, dass Mbappé, Vinícius und Konaté vor dem Spiel die Ceuta-Solidaritäts-Shirts nicht trugen. Der Verein betont, dass niemand gezwungen werden kann, ein bestimmtes Trikot zu tragen oder zu zeigen.

Real Madrid gewann gestern Abend auswärts in Elche knapp mit einem Tor von Carlos Espí in der Nachspielzeit, doch eine Szene vor dem Spiel sorgte für erhebliche Diskussionen. Vor Spielbeginn liefen Spieler beider Mannschaften mit Ceuta-Solidaritäts-Shirts auf das Feld. Bei Elche hatten die Spieler ihre Shirts bereits vor dem Betreten des Stadions angezogen, während die Real-Madrid-Spieler ihre Shirts erst im Spielertunnel vor dem Auflaufen erhielten.
Drei Real-Madrid-Spieler zeigten jedoch deutlich ihre Ablehnung: Mbappé und Vinícius legten sich die Shirts über ihren Körper, zogen sie aber nur bis zu den Schultern hoch. Konaté nahm das Shirt gar nicht erst an. Die französischen und brasilianischen Spieler zogen die Shirts kurz vor dem Handschlag wieder aus. Das Shirt trug den Slogan „Somos todos ceutíes" (Wir sind alle Ceutaner) und sollte Solidarität mit der autonomen Stadt Ceuta zeigen, die Ende letzten Monats einen großen Zustrom marokkanischer Migranten erlebte.
Laut Mundo Deportivo nimmt Real Madrid die Angelegenheit nicht ernst. Der Verein argumentiert, dass jeder Spieler selbst entscheiden kann, ob er das Shirt tragen möchte. Darüber hinaus weist der Klub darauf hin, dass die überwiegende Mehrheit seiner Spieler das Shirt getragen hat. Zur konkreten Aktion der drei Spieler erklärt Real Madrid, dass niemand gezwungen werden kann, ein bestimmtes Shirt zu tragen, und die Spieler dafür nicht kritisiert werden dürfen. Der Verein misst dem Vorfall keine große Bedeutung bei.
Übersetzt von KI.
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