Laut Kicker hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) beschlossen, seine Statuten anzupassen, um den neuen Anti-Doping-Regeln gerecht zu werden, die 2027 in Kraft treten. Ab 2027 wird die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) zusätzlich zu den Dopingkontrollen auch das Ergebnismanagement und die Disziplinarverfahren bei Regelverstößen übernehmen können.

Der Außerordentliche DFB-Bundestag genehmigte die entsprechenden Satzungsänderungen zur Umsetzung der Anforderungen des neuen Welt-Anti-Doping-Codes. Unter den neuen Bestimmungen wird die Autorität der NADA erweitert, einschließlich der Einleitung und Durchsetzung angemessener Anti-Doping-Verfahren gegen Spieler, Trainer, anderes relevantes Personal sowie Vereine oder deren Tochtergesellschaften. Derzeit werden diese Aufgaben noch vom DFB wahrgenommen.
Nach den aktuellen Bestimmungen können nationale Sportverbände selbst entscheiden, ob sie das Ergebnismanagement und die Disziplinarverfahren ihrer nationalen Anti-Doping-Agentur anvertrauen oder selbst durchführen. Der neue Welt-Anti-Doping-Code tritt jedoch offiziell am 1. Januar 2027 in Kraft, und diese Aufgabenteilung wird dann nicht mehr zulässig sein.
Zukünftig werden die rechtlichen Konsequenzen aus relevanten Verstößen von einem Schiedsorgan entschieden. Bei Einwänden gegen die Entscheidung kann Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) eingelegt werden.
Gleichzeitig schuf der DFB-Bundestag auch die Satzungsgrundlage für eine unabhängige DFB-Anti-Doping-Ordnung. Die zukünftige neue Ordnung wird den „Nationalen Anti-Doping-Code Deutschlands 2027" (NADC 2027) umsetzen und kann bei Bedarf fußballspezifische Bestimmungen enthalten.
Die konkrete DFB-Anti-Doping-Ordnung wurde jedoch noch nicht offiziell veröffentlicht. Das DFB-Präsidium wird sie prüfen und genehmigen, nachdem die NADA den NADC 2027 und die entsprechenden Modellregeln für die einzelnen Sportverbände verabschiedet und veröffentlicht hat.
Diese Regeländerung wird den aktuellen Fall der Frankfurter Fußballspielerin Laura Freigang nicht beeinflussen. Freigang, die 44 Mal für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft gespielt hat, wird ihre Verfahren weiterhin vom DFB gemäß den aktuellen Regeln abgeschlossen bekommen.
Hinsichtlich externer Fragen zu potenziellen Interessenskonflikten teilte der DFB der dpa zuvor mit, dass seine Gerichte unabhängig seien und keine Verbindung zur deutschen Nationalmannschaft hätten.
Freigang hofft derzeit, an der Frauen-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr in Brasilien teilnehmen zu können.
Übersetzt von KI.
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