Die AC-Mailand-Legende José Altafini sprach in einem Interview mit La Gazzetta dello Sport über die aktuelle Situation des AC Mailand, Leaos Abgang und seine eigene Karriere.

Altafini sagte: „Mein Abschied vom AC Mailand war nicht schön, aber mein Herz hat den Verein nie verlassen." Der ehemalige Stürmer spielte während seiner Karriere sowohl für die brasilianische als auch für die italienische Nationalmannschaft. Er erinnerte sich an verschiedene Stationen seiner Karriere und sprach über die Wahl seines Namens: „Ich hätte Zezé heißen sollen, so nannte mich meine Mutter."
Auf die Frage, wie man eine starke Mannschaft aufbaut, sagte Altafini: „Wenn man eine starke Mannschaft aufbauen will, verpflichtet man drei Top-Spieler wie Gullit, Van Basten und Rijkaard. Diese AC-Mailand-Mannschaft kenne ich nicht; ich denke, sie haben zu viele Spieler verpflichtet, die keinen Einfluss haben können."
Zu Leaos Abgang sagte Altafini: „Ich bin es schon lange leid, ihn spielen zu sehen; es wirkt, als würde er einem einen Gefallen tun, wenn er spielt." Er erklärte auch, dass Como in dieser Saison seine Lieblingsmannschaft in der Serie A ist: „Meine Güte, wie die spielen. Wenn sie mich jetzt verpflichten würden, würden sie definitiv Meister." Altafini plant auch, nach Ravenna zu fahren, um Ronaldinho spielen zu sehen, vorausgesetzt, dieser spielt für die Romagna-Mannschaft.
Auf seine persönliche Situation angesprochen, sagte Altafini: „Ich lebe in Alessandria, und natürlich habe ich nicht so viel Geld verdient wie jüngere Spieler. Ich erhalte eine Sozialrente von 900 Euro. Ich arbeite immer noch für ein Unternehmen namens Italgreen, das Kunstrasen verlegt. Vor vielen Jahren traf ich den Eigentümer bei einer Veranstaltung, und jetzt bin ich der Sprecher des Unternehmens, fast ein Manager."
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