Im ersten Spiel der Gruppenphase der UEFA Nations League trennten sich die Niederlande unter dem neuen Trainer Xavi mit einem 1:1-Unentschieden von Deutschland. Nach dem Spiel sprach Xavi mit Teledeporte über die Leistung seines Teams in beiden Hälften, das deutsche Tor und das bevorstehende Spiel gegen Serbien.

Xavi, heute war Ihr erstes Spiel als Trainer der Niederlande. Wie fühlen Sie sich nach dem Spiel? Und wie bewerten Sie dieses Heimspiel gegen Deutschland?
Xavi: Ich denke, das Endergebnis war für uns nicht ausreichend. Wir haben das Spiel kontrolliert, und ich glaube, wir waren besser als Deutschland, aber der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Besonders in der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel im Griff, daher bin ich sehr glücklich und zufrieden. Die erste Halbzeit war nicht so zufriedenstellend; wir hatten nicht genug Kontrolle über das Spiel. Wir müssen mit mehr Aggression und Persönlichkeit spielen, wie wir es in der zweiten Halbzeit getan haben. Insgesamt war es ein gutes Debüt. Wir zeigten zwei verschiedene Gesichter in der ersten und zweiten Halbzeit, und ich denke, wir hätten die drei Punkte verdient gehabt.
Abgesehen vom Ergebnis hatten Sie nur wenige Tage Zeit, um zusammen zu trainieren. Haben Sie das, woran Sie in diesen Tagen gearbeitet haben, in der heutigen Leistung des Teams widergespiegelt gesehen?
Xavi: Ja, besonders in der zweiten Halbzeit. Die Spieler haben verstanden, dass wir im Mittelfeld eine numerische Überlegenheit hatten. In der ersten Halbzeit taten sie sich etwas schwer, und ich denke, das lag auch an der Nervosität. Ein neuer Trainer, ein Heimdebüt und das Spiel gegen Deutschland – diese Faktoren haben uns in der ersten Halbzeit beeinflusst. In der zweiten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt, konnten Räume nutzen und im Zentrum numerische Vorteile finden. Diese Leistung hat mir sehr gut gefallen, daher bin ich nach dem Spiel zufrieden.
Was denken Sie über das Tor von Deutschland? Einer Ihrer Spieler lag am Boden, und Deutschland schien das Spiel zu unterbrechen, spielte dann aber weiter und erzielte das Tor.
Xavi: Die Regeln verlangen nicht, dass sie aufhören. Aber ich denke, das Problem war, dass der Schiedsrichter Alejandro Hernández zu diesem Zeitpunkt die Pfeife am Mund hatte, was zwei oder drei unserer Spieler ablenkte. Das kann jedoch keine Entschuldigung dafür sein, dass wir am Ende nur ein Unentschieden erreicht haben. Das Tor war etwas umstritten, aber das ist alles.
Eine letzte Frage: Ist es jetzt an der Zeit, an das nächste Spiel gegen Serbien zu denken?
Xavi: Ja. Wir haben kaum Zeit zu ruhen und uns zu erholen, bevor wir uns auf das Spiel am Sonntag konzentrieren müssen. Dieses Spiel ist sehr wichtig für uns.
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