Die Red Bull GmbH hat Roger Schmidt offiziell zum Global Head of Football ernannt, als Nachfolger von Klopp. Er wird für die Leitung von Fußballprojekten zuständig sein, darunter RB Leipzig, FC Salzburg, New York Red Bulls, CA Bragantino, der japanische Klub Omiya Ardija sowie Paris FC und Leeds United, an denen Red Bull Minderheitsbeteiligungen hält.

Diese Nachricht wurde zunächst inmitten der intensiven Transferverhandlungen um Jan Diomande übersehen, doch die Red Bull GmbH identifizierte schnell einen neuen globalen Führer für die Fußballstrategie. Der 59-jährige Schmidt wird sein Amt offiziell am 1. Oktober antreten und nach Klopp der neue Kern des Red Bull-Fußballsystems sein.
Der Kicker weist darauf hin, dass Schmidt kein Unbekannter im Red Bull-System ist. Von 2012 bis 2014 trainierte er FC Salzburg und wurde von der Red Bull GmbH für seine Fußballphilosophie des aggressiven Angriffs, des hohen Pressings und des schnellen Vorwärtsspiels gewürdigt. Danach trainierte er nacheinander Bayer Leverkusen (2014-2017), Beijing Guoan (2017-2019), PSV Eindhoven (2020-2022) und Benfica (2022-2024).
Schmidts Fußballphilosophie stimmt stark mit der Tradition von Red Bull überein. Er betont intensives Pressing, schnelle Übergänge und direkte Angriffe nach Ballgewinn. In den letzten Jahren wurde sein taktisches System jedoch angepasst, wobei der Anteil des Ballbesitzspiels erhöht wurde.
Während seiner Trainerzeit in China konnte die Mannschaft aufgrund klimatischer Einschränkungen nicht über lange Zeiträume ein hochintensives Pressing aufrechterhalten, weshalb Schmidt begann, mehr Ballbesitzelemente einzubeziehen. Beim Training von Benfica optimierte er sein taktisches System weiter, da die Mannschaft konstant dominierte.
Benfica in Lissabon war Schmidts letzte Trainerstation auf Vereinsebene. Zuvor war er mit deutschen Spitzenklubs wie RB Leipzig, Bayern München und Borussia Dortmund in Verbindung gebracht worden.
In einem Interview mit dem Kicker im Oktober 2025 erklärte Schmidt: „Nicht mehr Cheftrainer eines Klubs zu sein, war für mich keine plötzliche Entscheidung.“ Zu dieser Zeit war er neun Monate lang als Berater für den japanischen Fußballverband tätig.
Während Schmidts Rolle als Global Head of Football bei Red Bull nicht ganz unbekannt ist, besteht auch Interesse daran, wie er sich von Klopp unterscheidet.
Verglichen mit Klopps starker persönlicher Ausstrahlung und Anziehungskraft besitzt Schmidt nicht die gleiche „Volksführer“-Aura. Er ist nicht der Typ Fußballpersönlichkeit, der die Massen schnell begeistern kann, aber er hat eine ausgeprägte Persönlichkeit.
Schmidt gilt als umgänglich, methodisch und sehr prinzipientreu. Sein bekanntester kontroverser Vorfall ereignete sich 2016, als er Bayer Leverkusen trainierte. Die Mannschaft verlor 0:3 gegen Hoffenheim, und Schmidt kritisierte den damaligen Hoffenheimer Trainer Julian Nagelsmann am Spielfeldrand offen und mit sehr deutlichen Worten.
Aufgrund seiner Prinzipientreue wird Schmidt von Außenstehenden manchmal als „Prinzipienmensch“ bezeichnet. Aber für Oliver Mintzlaff, CEO der Red Bull GmbH und Aufsichtsratsvorsitzender von RB Leipzig, könnte diese Persönlichkeit genau das sein, was er braucht.
Es wird davon ausgegangen, dass Mintzlaffs frühere Zusammenarbeit mit Klopp ebenfalls Reibereien hatte, und Schmidt wird ein neuer strategischer Anführer sein, der es wagt, seine Ansichten zu äußern und an seinem eigenen Urteilsvermögen festzuhalten.
Übersetzt von KI.
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