Demetrio Albertini, eine Legenda des AC Mailand und ehemaliger Leiter des technischen Sektors des italienischen Fußballverbands, hat sein Buch „Die Offenbarungen des Spielfelds – Talent, Vision, Verantwortung: Alles, was Fußball über das Leben lehrt" veröffentlicht. In dem Buch reflektiert er über die wichtigsten Phasen seiner Karriere und lässt sich von Sportgeschichten inspirieren, um alltägliche persönliche Herausforderungen zu bewältigen.

„Wir haben auch mit der Nationalmannschaft gelitten, aber das Schöne am Sport ist, dass man immer wieder von vorne beginnen kann. Die Niederlage gegen Frankreich bei jenem Europameisterschaftsfinale war die größte Enttäuschung meiner Karriere. Ich wusste, dass es meine letzte Chance war, einen Titel mit den Azzurri zu gewinnen. Der Elfmeter 1994? Das war mein erster offizieller Elfmeter in meiner Karriere, und mir schossen alle möglichen Gedanken durch den Kopf, während ich die 30 Meter vom Mittelfeld zum Elfmeterpunkt ging. Aber dieses Tor war auch eine Erleichterung", erinnerte sich Albertini.
Anschließend sprach er über die aktuelle Situation der Azzurri, beginnend mit den drei aufeinanderfolgenden verpassten Weltmeisterschafts-Qualifikationen, und stellte fest: „Man sagt immer, Italien habe keine talentierten Spieler, aber das stimmt nicht. Statt lokale Spieler zu entwickeln, ist es einfacher, ausländische Spieler zu kaufen – dahinter steckt eine Art Bequemlichkeit. Wir müssen einen Entwicklungsweg aufbauen, um die Ergebnisse unserer Jugendakademien zu evaluieren", betonte er.
„Derzeit hat man das Gefühl, dass das Verpassen der Weltmeisterschaft akzeptabel ist. Und wenn man Angst hat, fällt es noch leichter, nicht zu gehen. In den drei Fällen, in denen wir die Weltmeisterschaft verpasst haben, waren wir stärker als die Gegner, die uns ausgeschaltet haben", gab Albertini zu. Abschließend äußerte er sein Bedauern: „2006 waren auch die Vereinsmannschaften in Europa wettbewerbsfähig, und die Nationalmannschaft war ein Spiegelbild der Liga. Damals hatten wir bereits ausgereifte Spieler. Heute gibt es seit zu vielen Jahren viel zu wenige Spieler, die für Clubs spielen, die im Champions-League-Finale bestehen können."
Übersetzt von KI.
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