Laut Bild wird der Schweizer Nationalmannschaftskapitän Granit Xhaka von der Luzerner Staatsanwaltschaft untersucht. Er wird verdächtigt, während der COVID-19-Pandemie ein gefälschtes Impfzertifikat erworben zu haben. Auch eine Ärztin in Luzern ist Teil der Ermittlungen.

Mehreren Schweizer Medienberichten zufolge stellte eine Ärztin in Luzern während der COVID-19-Pandemie Impfzertifikate aus, obwohl die entsprechenden Impfungen möglicherweise nie stattgefunden haben. Die Polizei durchsuchte die Klinik bereits 2023 und sicherte Beweismittel. Laut Ermittlern gehört Granit Xhaka zu den Personen, gegen die derzeit ermittelt wird.
Die Staatsanwaltschaft erklärte: „Wir prüfen, ob Straftaten im Zusammenhang mit dem möglichen betrügerischen Erwerb gefälschter Zertifikate und/oder Urkundenfälschung vorliegen."
Laut Schweizer Medienberichten wird Granit Xhaka voraussichtlich Anfang Oktober bei der Staatsanwaltschaft zur Befragung vorgeladen. Er bestreitet die Vorwürfe. Sein Sprecher erklärte, dass Xhaka „uneingeschränkt und mit voller Transparenz" mit den Ermittlungen der Behörden kooperieren werde. Die behandelnde Ärztin hat zudem bescheinigt, dass der Nationalspieler ordnungsgemäß gegen COVID-19 geimpft wurde. Die Ärztin bestreitet ebenfalls die Vorwürfe und versichert, Xhaka tatsächlich geimpft zu haben. Beide genießen die Unschuldsvermutung.
Kontroversen um COVID-Zertifikate im Schweizer Fußball sind jedoch nicht neu. Embolo machte zuvor Schlagzeilen wegen eines mutmaßlich gefälschten COVID-Zertifikats. In Embolos Fall ging es angeblich um ein gefälschtes Testzertifikat, während sich der Fall Xhaka auf Impfzertifikate konzentriert.
Übersetzt von KI.
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