Am Abend des 19. September, Pekinger Zeit (CEST), gab der FC Barcelona offiziell die Genehmigung einer neuen Finanzierung in Höhe von insgesamt 510 Millionen Euro für die Renovierung des Camp Nou-Stadions bekannt. Diese umfasst zwei Komponenten: 300 Millionen Euro für den ersten Teil und 210 Millionen Euro für den zweiten Teil.

Offizielle Mitteilung des FC Barcelona:
Die ordentliche Generalversammlung der Mitglieder des FC Barcelona hat einen neuen Finanzierungsplan in Höhe von insgesamt 510 Millionen Euro genehmigt. Diese Mittel werden verwendet, um die Renovierung des Camp Nou-Stadions abzuschließen und finanzielle Verluste aufgrund von Projektverzögerungen auszugleichen.
Diese Finanzierung gliedert sich in zwei Teile: Der erste Teil in Höhe von 300 Millionen Euro ist speziell für den weiteren Bau des Spotify Camp Nou vorgesehen. Die Abstimmung für diesen Vorschlag ergab 562 Ja-Stimmen (89 %), 45 Nein-Stimmen (7 %), 14 leere Stimmzettel (2 %) und 14 Enthaltungen (2 %).
Der zweite Teil in Höhe von 210 Millionen Euro wird durch die Ausgabe von zwei Medienumsatzpapieren finanziert, die durch die audiovisuellen Übertragungsrechte des Vereins gesichert sind. Die Abstimmung für diesen Vorschlag ergab 486 Ja-Stimmen (85 %), 55 Nein-Stimmen (9 %), 28 leere Stimmzettel (5 %) und 5 Enthaltungen (1 %).
Diese Finanzierung von 300 Millionen Euro sichert den Abschluss des Renovierungsprojekts des Camp Nou, dessen Umfang sich im Vergleich zum ursprünglichen Plan erheblich erweitert hat, indem zahlreiche unterstützende Einrichtungen, Dienstleistungen und intelligente Technologiesysteme hinzugefügt wurden.
Eine der wichtigsten Aufgaben des Projekts ist die strukturelle Verstärkung der zweiten Tribüne des alten Camp Nou, die 1957 von Francesc Mitjans entworfen und in Betrieb genommen wurde. Bislang wurden über 3.000 Verstärkungsmaßnahmen abgeschlossen, während der ursprüngliche Plan nur etwa 800 vorsah.
Diese Tribüne besitzt einen historischen Wert und ist ein geschütztes Wahrzeichen der Stadt, daher muss sie erhalten bleiben. Der tatsächlich erforderliche Arbeitsaufwand übertraf die Schätzungen bei weitem, wobei alle Probleme erst im Laufe des Bauprozesses allmählich entdeckt wurden.
Darüber hinaus umfasst das Projekt neue VIP- und Hospitality-Bereiche, ein erweitertes Museum, 5G-Netz-Upgrades und fortschrittliche Gebäudemanagementsysteme. Der erweiterte Projektumfang, aktualisierte Vorschriften, der komplexe stufenweise Eröffnungsbauplan und längere Zeitpläne haben alle zu den erhöhten Gesamtkosten des Projekts beigetragen.
Die restlichen 210 Millionen Euro werden durch zwei Ausgaben von Medienumsatzpapieren zu je 105 Millionen Euro aufgebracht. Die erste Tranche wurde im Juli 2026 ausgegeben, die zweite ist für Oktober oder November 2026 geplant. Beide Papiere haben eine maximale Laufzeit von 10 Jahren, tragen einen festen Zinssatz und sind durch die zukünftigen audiovisuellen Übertragungseinnahmen des Vereins aus LaLiga- und UEFA-Wettbewerben gesichert.
Diese neue Finanzierung ist Teil des „Espai Barça"-Finanzierungsrahmens, der 2023 genehmigt wurde und einen Gesamtwert von 1,485 Milliarden Euro hat. Diese Finanzierung folgt dem ursprünglichen Sicherungssystem und den Kennzahlen zur Schuldentilgung. In den letzten Jahren hat der Verein Schulden in Höhe von über 500 Millionen Euro refinanziert und den Schuldentilgungsplan optimiert. Diese zusätzliche Finanzierung stärkt sowohl die Schuldenreserven als auch die notwendigen Mittel für den Abschluss des Projekts.
Die Projektverzögerung hatte auch finanzielle Auswirkungen auf den Verein: Einerseits wurden die erwarteten Einnahmen nach der Rückkehr ins neue Stadion verschoben; andererseits entstanden durch das weitere Spielen der Mannschaft im Estadi Olímpic Lluís Companys zusätzliche Kosten. In den beiden Spielzeiten im Estadi Olímpic Lluís Companys entstanden dem Verein Betriebskosten von fast 17 Millionen Euro und damit verbundene Investitionen von 24 Millionen Euro.
Mit dem Abschluss des Espai Barça-Projekts und der offiziellen Rückkehr der Mannschaft ins Camp Nou erwartet der Verein eine deutliche Steigerung der Einnahmen. Prognosedaten deuten darauf hin, dass die Einnahmen des Vereins bis zur Saison 2030/31 voraussichtlich 1,45 Milliarden Euro übersteigen werden, mit einem EBITDA von über 370 Millionen Euro. Für die Saison 2025/26 werden Einnahmen von 1,06 Milliarden Euro und ein EBITDA von 184 Millionen Euro erwartet.
Übersetzt von KI.
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