Laut Kicker bestätigte Hamburger SVs Trainer Merlin Polzin, dass er und sein Trainerstab eine grundsätzliche Einigung über einen neuen Vertrag erzielt haben, dessen offizielle Unterzeichnung in Kürze erwartet wird. Gleichzeitig erklärte er explizit, dass die Mannschaft keine Innenverteidiger mehr vom freien Markt verpflichten werde.

Der 35-jährige Polzin sagte: „Wir haben eine grundsätzliche Einigung erzielt, das steht fest. Der Verein wird auch bald eine offizielle Ankündigung machen. Der Vertrag ist noch nicht unterschrieben, aber wir sind auf einem sehr guten Weg, und das Vertrauen zwischen uns ist sehr stark."
Er freute sich auch darüber, dass Assistenztrainer Loïc Favé weiterhin bei der Mannschaft bleiben wird. Favé war zuvor von Hannover 96 umworben worden. Polzin sagte: „Ich freue mich natürlich auch sehr, dass Loïc weiterhin für den Hamburger SV arbeiten wird. Seine Arbeit ist exzellent und extrem wichtig für mich."
Verglichen mit seiner eigenen Zukunft beschäftigt Polzin derzeit mehr der schlechte Start der Mannschaft in die Ligasaison. Der Hamburger SV verlor alle drei Eröffnungsspiele mit 0 Punkten und ohne erzielte Tore, kassierte dabei aber 12 Gegentore. Die defensive Stabilität ist damit zum prominentesten Problem der Mannschaft geworden.
Gegen Köln am kommenden Samstag wird Sebastian Bornauw aufgrund von Muskelproblemen weiterhin ausfallen. Polzin sagte: „Er macht Fortschritte, aber er wird an diesem Wochenende nicht zurückkehren können."
Polzin gab zu, dass sich die Gesamtstruktur der Mannschaft nach den Ankunften von Zakaria El Ouahdi und David Warfel etwas verändert hat. „Manchmal stimmt unsere Positionierung nicht, und die verschiedenen Teile sind noch nicht vollständig aufeinander abgestimmt."
Er betonte jedoch auch, dass die jüngsten beiden 0:5-Niederlagen des Hamburger SV nicht überbewertet werden dürfen. Zuvor hatten sie zu Hause gegen Mainz 0:5 verloren und dann auswärts gegen Leipzig erneut 0:5. Polzin sagte: „Die Analyseergebnisse stimmen mit unseren ersten Eindrücken an der Seitenlinie überein; wir hatten tatsächlich einige sehr gute Phasen. Das Spiel gegen Mainz war desaströs, aber ich werde nicht zulassen, dass jemand sagt, dass unsere Leistung gegen Leipzig völlig wertlos war."
Bezüglich des derzeit instabilen Dreier-Innenverteidigersystems schloss Polzin explizit aus, die zentrale Abwehr durch die Verpflichtung von Spielern vom freien Markt zu verstärken. „Nein, das werden wir nicht tun. Es stimmt, dass wir uns noch nicht vollständig gefunden haben und nicht stabil genug sind, aber wir haben volles Vertrauen in die aktuellen Spieler."
Mario Vušković wird planmäßig in der zehnten Ligaspielrunde gegen Werder Bremen am 22. November wieder spielberechtigt sein. Bis dahin wird der Hamburger SV auf sein bestehendes Abwehrpersonal setzen. In dieser Partie gegen Köln wird der kürzlich genesene Waldemar Omari voraussichtlich eine größere Einsatzchance haben als der junge Spieler Schafiq Nanjia.
Als Polzin über Vušković sprach, der kurz vor dem Ende seiner fast vierjährigen Sperre steht, prognostizierte er nicht, ob dieser sofort auf Wettkampfniveau helfen könnte, gab aber eine positive Bewertung des aktuellen Zustands des Spielers ab.
Er sagte: „Natürlich fehlt Mario noch der Spielrhythmus, aber seine körperliche Verfassung ist sehr gut, und er fühlt sich sehr stark und sehr gut. Seine Präsenz und Energie in der Kabine sind beeindruckend. Er hat eine sehr ausgeprägte Persönlichkeit und stellt hohe Anforderungen an alles, was er tut."
„Er ist kein Heilsbringer, und wir wissen auch, dass er lange kein offizielles Spiel bestritten hat, aber allein seine Präsenz kann unserem Team etwas bringen."
Übersetzt von KI.
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