Die italienische Regierung will die Kriterien für die Verteilung der TV-Übertragungseinnahmen der Serie A anpassen. Ziel ist es, Anreize für Vereine zu schaffen, die in junge italienische Spieler investieren und ihnen mehr Spielzeit bieten.

Andrea Abodi, Italiens Minister für Sport und Jugend, sagte der Corriere della Sera: „Wir müssen das Melandri-Gesetz zur Verteilung der TV-Rechte-Einnahmen überprüfen: Derzeit werden 1,2 % bereitgestellt, um Spielzeiten für junge Spieler zu fördern, aber das reicht nicht aus, um Veränderungen herbeizuführen. Die italienische Liga wird von ausländischen Spielern dominiert. Wir müssen einen größeren Anteil der Einnahmen mit mehr Mitteln bereitstellen, um Vereine zu unterstützen, die bereit sind, in lokale Talente zu investieren."

Abodi nannte auch das italienische Tennis als erfolgreiches Beispiel, das es wert sei, nachgeahmt zu werden. In den letzten Jahren hat das italienische Tennis signifikantes Wachstum in sportlicher Leistung, Wirtschaft und Organisation erzielt. „Es hat den Menschen beigebracht, klare Vorstellungen zu haben und die richtigen Strategien anzuwenden. Es hat sich eine Wertschöpfungskette gebildet, die Ergebnisse in Einnahmen umwandeln kann – nicht nur in sportliche Erfolge."

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