Laut einem Bericht der Zeitung AS erklärte Jeff Luhnow, Vorsitzender von CD Leganés und CEO von Blue Crow Sports, im Vorwort eines Investmentleitfadens für amerikanische Investoren, dass der Erwerb europäischer Fußballvereine zwar komplex und riskant sei, aber mit einem erfahrenen Team bleibe der europäische Fußball „faszinierend und potenziell sehr profitabel".

Jeff Luhnow leitet auch die amerikanische Holdinggesellschaft Blue Crow Sports (BCS), die 85 % der Anteile von CD Leganés hält. Im Vorwort offenbarte Luhnow interne Strategien und Geschäftsempfehlungen von BCS als „Multi-Club-Ownership"-Gruppe. Die Gruppe besitzt derzeit drei Vereine: CD Leganés, Le Havre in der französischen Ligue 1 und Cancun in der mexikanischen zweiten Liga.
Luhnow verfasste das Vorwort zu „A Guide for American Investors Looking to Invest in European Football". Das Buch wird vom amerikanischen Verlag Ebadat veröffentlicht und von BCS unterstützt, mit dem Ziel, amerikanischen Investoren ein tiefes Verständnis für den komplexen Prozess des Kaufs europäischer Fußballvereine zu vermitteln. Die englische Version ist kostenlos verfügbar.
Im Vorwort betonte Luhnow, dass solche Akquisitionen „komplex" und riskant sind, warnte aber nicht davor ab: „Der beste Weg, Fehler zu vermeiden, ist, ein Team mit jemandem zu bilden, der versteht, wie diese Regeln funktionieren und sie aus erster Hand erfahren hat. Aber lasst euch nicht entmutigen... es gibt einen Grund, warum wir uns alle für den europäischen Fußball interessieren... er ist faszinierend und kann sehr profitabel sein." In dieser Einleitung behandelte Luhnow sowohl technische Details als auch Geschäftsabläufe von BCS.
Mehr als zwei Dutzend Akquisitionsversuche
Der Vorsitzende von CD Leganés gab zu, dass Blue Crow seit 2021 Akquisitionsversuche bei acht verschiedenen Vereinen unternommen hat, aber nur drei erfolgreich waren: CD Leganés, Le Havre und Vyškov in der Tschechischen Republik. Vyškov gehört jedoch seit Sommer 2025 nicht mehr zur Gruppe. Luhnow erklärte: „Unsere beiden größten Vereine sind in Europa. Auf dem Weg dorthin haben wir Due Diligence durchgeführt und potenzielle Akquisitionen mit mehr als zwei Dutzend Vereinen in acht europäischen Ländern verhandelt."
Luhnow fügte hinzu: „Jedes Mal, wenn wir ernsthaft erwägen, einen Verein zu erwerben oder zu verkaufen, wird uns klarer, was es bedeutet, es richtig zu machen. Der Erwerb von Unternehmen in jeder Branche kann sehr komplex sein, und in unserem Fall gibt es wichtige Überlegungen, die einzigartig für den Sport, einzigartig für den Fußball und eng mit dem jeweiligen Umfeld verbunden sind." Anschließend listete er häufige Fehler bei solchen Transaktionen auf.
Verborgene Risiken beim Spielerverkauf
Luhnow wies darauf hin, dass Verkäufer im Akquisitionsprozess „den Wert von Spieler-Portfolios oft überschätzen, und unerfahrene Käufer sich davon täuschen lassen können". Zudem sieht er den Transfermarkt als instabilen Faktor, obwohl er erhebliche Einnahmen generieren kann.
Luhnow sagte: „Die Vorhersage von Spielerverkäufen kann extrem schwierig sein, hauptsächlich weil Vereine ihre eigenen Spieler höher bewerten als der Markt, und die tatsächlichen Ergebnisse von vielen Faktoren abhängen, die außerhalb der Kontrolle des Managements liegen. (...) Je nach Land und Gesamtstrategie des Vereins können Spielerverkäufe ein wichtiger Treiber für Wertschöpfung oder Wertverlust sein und müssen daher nach den strengsten Standards analysiert werden."

Übersetzt von KI.
La Havre
Leganés
Cancún
Todos os comentários