Im bevorstehenden Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft 2026 trifft Südafrika in Mexiko-Stadt auf Gastgeber Mexiko. Dieses Spiel erinnert unweigerlich an die historische Begegnung vor 16 Jahren, als die beiden Teams die Weltmeisterschaft 2010 in Johannesburg eröffneten. Südafrikas Trainer Broos betonte jedoch, dass sich das Team auf die Gegenwart konzentrieren werde, anstatt in Vergangenheitserinnerungen zu schwelgen.

Im Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft 2010 erzielte Tshabalala mit einem spektakulären Weitschuss aus dem linken Fuß das Führungstor für Südafrika – ein ikonischer Moment für die erste in Afrika ausgetragene Weltmeisterschaft. Obwohl Südafrika letztendlich 1:1 gegen Mexiko spielte, gilt Tshabalalas Tor bis heute als einer der klassischsten Momente in der südafrikanischen Fußballgeschichte – ein Tor, das seit Südafrikas Afrika-Cup-Sieg 1996 im FNB-Stadion in Erinnerung geblieben ist.
Broos ist jedoch der Ansicht, dass das Team keine Inspiration aus klassischen Toren der Vergangenheit braucht: „Das ist eine schöne Erinnerung für den südafrikanischen Fußball, aber wir schreiben jetzt das Jahr 2026. Wir treffen auf Gastgeber Mexiko, und die Spieler sind bereits aufgeregt genug. Wir müssen Tshabalalas Tor nicht erwähnen, um sie zu motivieren; die Weltmeisterschaft selbst ist aufregend genug."
Broos fügte hinzu: „Für mich sind Fußballerinnerungen wertvoll. Ich denke gerne an meine Erfahrung mit Belgiens Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 1986 vor 40 Jahren zurück. Das sind schöne Erinnerungen."
Obwohl Südafrika 2010 die Gruppenphase nicht überstand – und damit der erste Gastgeber war, der in der ersten Runde ausschied – symbolisierte Tshabalalas Tor einen Höhepunkt für den südafrikanischen Fußball und ermöglichte der Welt, den Stil des afrikanischen Fußballs bei seiner Heimweltmeisterschaft zu erleben.
Seit Broos 2021 die südafrikanische Mannschaft übernahm, hat das Team eine Wiederbelebung erlebt. Der 73-Jährige, der Kamerun 2017 zum Gewinn des Afrika-Cups führte, hat seine umfangreiche Erfahrung genutzt, um Südafrika schrittweise wettbewerbsfähig zu machen. Broos sagte: „Sie kennen die Geschichte der südafrikanischen Mannschaft. In den letzten fünf Jahren haben wir in leeren Stadien gespielt, aber jetzt sind die Stadien voll, und die Begeisterung der Menschen wächst. Jeder möchte, dass wir die Weltmeisterschaft gewinnen, und obwohl diese Erwartung etwas unrealistisch ist, können wir die Unterstützung und Wärme der südafrikanischen Bevölkerung spüren."
Für Mittelfeldspieler Mokoena ist Tshabalalas legendäres Tor eine ferne Erinnerung, und das Team hofft, in diesem Jahr ein eigenes Kapitel zu schreiben: „Wir haben nicht viel über die Weltmeisterschaft 2010 gesprochen. Ich erinnere mich nur an Tshabalalas Tor, weil ich damals sehr jung war. Als Team wollen wir unsere eigene Geschichte schreiben, und wir wissen, dass die Nationalmannschaft noch nie die K.-o.-Phase erreicht hat. Der Druck lastet nicht auf uns; der Druck lastet auf Gastgeber Mexiko. Wir sind bereit und warten nur darauf, dass das Spiel beginnt."
Übersetzt von KI.
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Siphiwe Tshabalala
Hugo Broos
Teboho Mokoena
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