Laut Marca hat die Real Madrid U19 A am 19. September (Pekinger Zeit) im Santiago-Bernabéu-Stadion Geschichte geschrieben. Sie besiegte die chilenische Mannschaft Santiago Wanderers trotz frühen Rückstands mit 3:1 und gewann damit den U20 Intercontinental Cup.

Dies war die einzige Trophäe, die der Jugendakademie von Real Madrid, „La Fábrica", noch fehlte, und das erste Mal, dass das Turnierfinale auf europäischem Boden ausgetragen wurde. Yáñez eröffnete den Torreigen, und nachdem Santiago Wanderers ausgeglichen hatte, erzielten San María und Roberto Martín in der Schlussphase zwei schnelle Tore, die Álvaro López' Team halfen, den Weltgipfel in ihrer Altersgruppe zu erreichen.
La Fábrica trat glänzend auf, und das Bernabéu antwortete entsprechend. Sogar José Mourinho wollte sich das Spiel von einer Loge aus nicht entgehen lassen. Über 52.117 Zuschauer waren anwesend und stellten damit einen Weltrekord für Jugendfußballspiele auf, der zuvor vom Maracanã gehalten wurde. Sie unterstützten Álvaro López' Mannschaft voll und ganz in ihrem Kampf um den Titel, während fast 3.000 chilenische Fans auf den Rängen Widerstand leisteten. Dies war nicht überraschend, da Real Madrids Startelf sechs Spieler umfasste, die bereits in der ersten Mannschaft debütiert hatten, drei davon sogar in offiziellen Spielen.
Das Spiel begann mit Real Madrid in Kontrolle, aber nach der 15. Minute wurde die Atmosphäre aufgeheizt, da Santiago Wanderers zahlreiche unsportliche Aktionen beging. Alexis Ciria erhielt eine gelbe Karte für Überreaktion, aber nachfolgende schwere Fouls waren unentschuldbar. Der polnische Schiedsrichter zeigte dem chilenischen Spieler Dubó nach einem rücksichtslosen Foul die rote Karte.
Dieses Foul ebnete Real Madrid den Weg zum Sieg. Real Madrids Nummer 7, Yáñez, trat den Freistoß von außerhalb des Strafraums auf der rechten Seite an. Er traf einen Halbvolley, der durch ein Labyrinth von weißen und grünen Beinen führte, und Wanderers-Torwart Abello sah den Ball erst, als er bereits in seinem rechten Netz landete.
Mit einem Mann weniger und im Rückstand nahm Wanderers-Trainer Salinas sofort einen Wechsel vor und brachte Jaramillo für Flores. Als Real Madrid mit der Führung an Sicherheit gewann, übernahmen sie allmählich die Kontrolle, und die zuvor angespannte Atmosphäre begann sich zu entspannen.
Der chilenische Ausgleich
Nach der Halbzeit ereignete sich eine unerwartete Wendung. Mario Rivas verlor den Ball in der eigenen Hälfte, und Cristian Silva schnappte sich ihn. Er dribbelte dann ruhig an Javi Navarro vorbei und erzielte den Ausgleichstreffer. Trotz dieses Rückschlags behielt das Team von Álvaro López nicht den Kampfgeist. Ein Kopfball von Yeremaya hätte Real Madrids Führung fast wiederhergestellt, und dann brachte Álvaro López Livento und Roberto Martín ins Spiel, um frische Energie zu injizieren.
In der 70. Minute musste Javi Navarro einen brillanten Schuss von Vargas abwehren. Álvaro López suchte sofort durch weitere Wechsel nach einer Gelegenheit und fand sie. Fortea brach auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch und flankte, und der kürzlich eingewechselte San María tauchte im Fünfmeterraum auf, um den Ball ins Tor zu drücken. Acht Minuten vor Ende entzündete dieses 2:1-Tor das gesamte Bernabéu.
Die Schlussphase war geprägt von VAR-Überprüfungen, medizinischer Versorgung und roten Karten. Die letzten Minuten zogen sich in die Länge, da das chilenische Team sich mehr auf Spielverzögerung als auf Fußball konzentrierte, was zu ständigen Unterbrechungen führte. Kurz nachdem Yáñez in der Nachspielzeit einen Elfmeter verschossen hatte, besiegelte Roberto Martín den Sieg mit dem 3:1-Endstand.
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