Kürzlich sprach der ehemalige Schweizer Nationalspieler Sforza über die Aussichten der Schweizer Mannschaft bei der diesjährigen Weltmeisterschaft. Er erklärte, dass Granit Xhaka und Torwart Sommer bereits zu den größten Schweizer Spielern gehören.

Vor der Weltmeisterschaft 1994 verkleidete sich Sforza bekanntermaßen als Charlie Chaplin für ein Promotion-Fotoshooting. Zu dieser Zeit war er das Herzstück des Schweizer Mittelfelds. Der heute 56-jährige Sforza ist einer der erfolgreichsten Spieler in der Geschichte des Schweizer Fußballs.
1991 gewann er mit dem Grasshopper Club Zürich den Schweizer Meistertitel, danach die Bundesliga mit Kaiserslautern und Bayern München sowie 1996 den UEFA-Pokal und 2001 die Champions League mit Bayern.
Er spielte auch für Inter Mailand und absolvierte 79 Länderspiele für die Schweizer Nationalmannschaft, nahm an der Weltmeisterschaft 1994 und der Europameisterschaft 1996 teil und war auch Kapitän.
Nach seinem Rücktritt wechselte er ins Traineramt und führte Vereine wie Luzern, Grasshoppers und Basel, bis er im Frühjahr 2025 Cheftrainer in Schaffhausen wurde.

Zum Foto, das ihn vor der Weltmeisterschaft als Charlie Chaplin verkleidet zeigt, erinnerte sich Sforza: „Dieses Foto zu sehen, gibt mir ein Gefühl von Kraft und Energie sowie Stolz (lacht)."

Auf seinen unvergesslichsten Moment von der Weltmeisterschaft 1994 angesprochen, sagte er: „Das aufregendste Spiel war gegen Rumänien. Jeder dachte, wir hätten keine Chance, aber wir haben sie mit einer hervorragenden Leistung geschlagen. Abgesehen davon war die Atmosphäre in den USA auch bemerkenswert – überall war Polizei präsent. Als wir das erste Mal aus dem Flugzeug stiegen, mussten wir an der Wand stehen, und dann erschienen sie mit Deutschen Schäferhunden – das war eine unvergessliche Szene!"
Bezüglich der Mannschaftsunterkunft verriet er: „Während der Weltmeisterschaft hatten wir alle Einzelzimmer. Normalerweise teilte ich mir ein Zimmer mit Georges Brégy, was Trainer Roy Hodgson arrangiert hatte, da wir Mittelfeldpartner waren."
Über amüsante Anekdoten zu Georges Brégy scherzte Sforza: „Zuerst konnte ich seinen Akzent nicht verstehen, aber ich gewöhnte mich langsam daran (lacht). Manche Leute sagten, er sei schwer auszukommen, aber das stimmt absolut nicht – Georges ist ein guter Mensch und ein sehr kluger Spieler."
In ihrer Freizeit waren ihre Aktivitäten ebenfalls ziemlich begrenzt. Sforza sagte: „In Detroit gab es nicht viel, was wir tun konnten; wir durften den Unterkunftsbereich nicht verlassen. Chappy (Chapuisat) und seine Freunde spielten oft das Kartenspiel ‚Jass', und die meiste Zeit waren wir am Pool, weil es sehr heiß war. Wir sind nur wirklich nach San Francisco gefahren."
In Bezug auf Trikottausch-Erlebnisse erinnerte er sich: „Ich habe Trikots mit Alexi Lalas, Gheorghe Popescu und Freddy Rincon getauscht. Das Trikot nach dem Spiel gegen Spanien – daran erinnere ich mich nicht mehr genau, es könnte Luis Enrique gewesen sein."
Zu den Teambeziehungen erklärte er: „Die ganze Mannschaft verstand sich sehr gut. Ich war oft mit Georges zusammen und auch oft mit Néstor Subiat, Stephan Lehmann, Thomas Bickel und Alain Geiger."
Auf die Frage, mit wem er noch in Kontakt stehe, sagte er: „Gelegentlich kontaktiere ich Andy Egli und Alain Geiger, aber mit den meisten meiner damaligen Teamkollegen bin ich selten in Kontakt."
Er äußerte volles Vertrauen in die Leistung der Schweizer Nationalmannschaft bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft: „Die Schweiz ist eine gut organisierte Mannschaft mit der Fähigkeit, das Achtelfinale zu erreichen. Obwohl einige Teams stärkere individuelle Talente haben, haben wir viele erfahrene Spieler, was bei großen Turnieren sehr wichtig ist."
Zur Frage, wer Weltmeister werden könnte, analysierte er: „Spanien und Frankreich sind Favoriten, aber ich würde Brasilien nicht unterschätzen. Sie haben einen Top-Trainer, der weiß, wie man ein starkes Team aufbaut. Bei großen Turnieren gibt es immer Überraschungen, aber vor dem Finale ist es meist recht stabil. Das Endergebnis hängt auch von der Tagesform, dem körperlichen Zustand und Verletzungen ab."
Rückblickend auf seine besten Erfahrungen als Spieler bemerkte Sforza: „Ich habe auf Vereinsebene alles gewonnen, was mich sehr glücklich und stolz macht. Ich hatte 79 Länderspiele, nahm an der Weltmeisterschaft und Europameisterschaft teil, was damals sehr schwierig war, weil sich die Schweiz selten qualifizierte. Ich spielte auch gegen starke Teams wie Italien und Portugal und ebnete so den Weg für spätere Spielergenerationen."
In Bezug auf die besten Spieler der Schweizer Geschichte erklärte er: „Wenn man Chapuisat und meine Erfolge betrachtet, ist das wirklich etwas, worauf man stolz sein kann. Das ist Höchstleistung, kein Glück. Ich würde auch Granit Xhaka dazunehmen; obwohl er nicht alle Trophäen gewonnen hat, ist er ein echter Anführer auf Vereins- und Nationalmannschaftsebene. Sommer würde ich auch hinzufügen."
Für seine unvergesslichsten Teamkollegen und Gegner gab er zu: „Die besten Teamkollegen waren Matthäus und Oliver Kahn, und der stärkste Gegner war Zidane."
Übersetzt von KI.
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