Der Plan von FIFA-Präsident Infantino, ein kommerzielles Unternehmen zu gründen, hat Kritik hervorgerufen, doch der Präsident des tschechischen Fußballverbands, Tvrda, hat seine Unterstützung zugesagt.

Infantino sieht sich seit Dienstag kontinuierlicher Kritik ausgesetzt, als er die geplante Gründung einer kommerziellen FIFA-Gesellschaft und die Öffnung für private Investoren bekannt gab. Die Aussage des Präsidenten des tschechischen Fußballverbands weicht jedoch von den meisten externen Reaktionen ab.

Tvrda sagte gegenüber Sky Sports: „Wenn wir eng mit Infantino und seinem Team zusammenarbeiten, bin ich mir sehr sicher, dass dies dem tschechischen Fußball praktische Vorteile bringen wird. Natürlich brauchen wir noch weitere Details, aber ich persönlich glaube, dass die Absichten der FIFA korrekt sind.“

Diese Haltung steht in krassem Gegensatz zur UEFA. Die UEFA reagierte als erste am Dienstag und erklärte in einer Erklärung: „Dies hat eine Grenze überschritten, die Fußballverbände nicht überschreiten sollten.“ Die UEFA unter der Leitung von Ceferin erklärte außerdem: „Die UEFA nimmt diese Situation sehr ernst. Die nationalen Verbände und alle Interessengruppen – Ligen, Vereine, Spieler, Fans, Regierungen und alle, denen die Zukunft des Spiels am Herzen liegt – sollten dasselbe tun.“

Verlockende finanzielle Verpflichtungen

Infantino arbeitet mit der Investmentbank JPMorgan Chase zusammen, um ein kommerzielles FIFA-Unternehmen, Fifa Forward Enterprise, zu gründen, um erhebliche Mittel zu beschaffen. Nach seinem Plan wird dieses zukünftige Unternehmen mit 20 Milliarden US-Dollar bewertet, und die FIFA plant, fast 20 % ihrer Anteile an den Thrive Eternal Fonds zu verkaufen, der von Joshua Kushner verwaltet wird. Joshua Kushner ist der Schwager von Donald Trumps Schwiegersohn. Es wird erwartet, dass dieser Deal Einnahmen von etwa 4,2 Milliarden US-Dollar generiert.

Die FIFA hat erklärt, dass dieses Projekt nicht fortgesetzt wird, wenn die Mehrheit der 211 Mitgliedsverbände Einspruch erhebt. Um jedoch mehr Unterstützung zu gewinnen, spielt die FIFA eine wirtschaftliche Karte und plant, die an die Mitgliedsverbände verteilten Mittel erheblich zu erhöhen.

Derzeit erhalten nationale Fußballverbände jährlich etwa 2 Millionen US-Dollar, ohne Preisgelder für Turniere. Mit der Gründung von FFE und dem Verkauf einiger Anteile könnte die FIFA höhere Prämien an Unterstützer vergeben. Im Vierjahreszyklus von 2027 bis 2030 hofft die FIFA, den für jeden Mitgliedsverband verfügbaren Betrag von 8 Millionen US-Dollar auf 20 Millionen US-Dollar zu erhöhen.

Übersetzt von KI.

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