Zwei ehemalige Spielerinnen der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft erhielten am Mittwoch die australische Staatsbürgerschaft. Im März des vergangenen Jahres flohen Fatemeh Pasandideh und Atefeh Ramezaninazhad aus ihrem Heimatland Iran, nachdem sie sich geweigert hatten, die iranische Nationalhymne beim Women's Asian Cup in Australien zu singen.

Ramezaninazhad erklärte in einer Stellungnahme, dass „dies ein ganz besonderer und denkwürdiger Tag ist", und sagte, dass „die australische Staatsbürgerschaft mich zutiefst stolz und dankbar macht." Pasandideh erklärte offen, dass die Bedeutung dieses Moments „unbeschreiblich" sei.
Die beiden Fußballerinnen zogen sich im März während des Frauen-Asien-Pokals aus der Nationalmannschaft zurück und beantragten anschließend Asyl in Australien. Fünf weitere Spielerinnen hatten ebenfalls ähnliche Anträge gestellt, zogen diese aber später zurück. Ihre Weigerung, die Nationalhymne zu singen, war ein Akt der Solidarität mit den Demonstranten gegen das Mullah-Regime im Iran. Die beiden wurden im Iran als „Verräterinnen" gebrandmarkt und entschieden sich schließlich, in Australien zu bleiben. Später wurden sie beim Training mit dem Verein Brisbane Roar gesehen, sind aber seitdem in keinen offiziellen Spielen aufgetreten.
Übersetzt von KI.
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