Laut Reporter Paul Taylor von The Athletic ist Nottingham Forest zunehmend zuversichtlich, dass ihre Erweiterungspläne für den City Ground im September genehmigt werden. Der Verein plant zunächst, die Stadionkapazität auf 45.000 zu erhöhen, mit einer weiteren Expansion auf etwa 52.000 in der Zukunft. Der örtliche Planungsausschuss wird die entsprechenden Vorschläge am 16. September prüfen.

Nottingham Forest reichte die Pläne für den Umbau des City Ground erstmals im Februar 2019 ein, als der Verein noch in der Championship spielte. Der ursprüngliche Vorschlag sah vor, die älteste und kleinste Tribüne des Stadions, die Peter Taylor Stand, abzureißen und neu zu bauen, wodurch die Kapazität auf 38.000 erhöht werden sollte. Dieser Plan hatte bereits eine Baugenehmigung erhalten, doch mit dem Aufstieg des Teams in die Premier League hat Eigentümer Evangelos Marinakis das Projekt erweitert, in der Hoffnung, den City Ground in ein Stadion umzuwandeln, das den Standards der Champions League entspricht.
Im vergangenen Dezember stellte Nottingham Forest einen umfassenderen Umbauplan vor, der umfangreiche Bauarbeiten an drei der vier Tribünen des City Ground vorsieht. Über 450 neu veröffentlichte Dokumente zeigen, dass der Verein zugestimmt hat, eine Reihe von finanziellen Verpflichtungen und damit verbundenen Bedingungen zu erfüllen, die erforderlich sind, bevor das Projekt beginnen kann – ein bedeutender Fortschritt für die Erweiterungspläne.
Nach dem aktuellen Plan wird die Kapazität des City Ground nach Abschluss der ersten Renovierungsphase 45.000 erreichen. Die Peter Taylor Stand wird von ihren derzeitigen rund 5.000 Plätzen auf 15.000 erweitert, wobei die neue Tribüne eine Höhe von 58 Metern erreichen wird. Der Verein plant außerdem, die Eckbereiche zwischen dem Trent End und den angrenzenden Tribünen zu füllen, wodurch etwa 5.000 zusätzliche Plätze entstehen.
Anschließend plant Nottingham Forest weitere Änderungen an der Brian Clough Stand, die rund 7.000 weitere Sitzplätze hinzufügen und die endgültige Kapazität des City Ground auf etwa 52.000 erhöhen werden. Sollte dieses Ziel erreicht werden, würde die Stadionkapazität das Stadion unter die größeren Arenen der Premier League einreihen.
Große Erweiterungen bringen jedoch auch Herausforderungen im Zusammenhang mit Verkehr, Zuschauermanagement und der umliegenden Infrastruktur mit sich. Die neuesten Dokumente zeigen, dass Nottingham Forest 1,75 Millionen Pfund investieren muss, um die Busverbindungen an Spieltagen zu verbessern, und 990.000 Pfund zahlen muss, um die örtliche Behörde bei der Umsetzung umliegender Parkbeschränkungen zu unterstützen, während auch fast 400.000 Pfund in die Verbesserung der Park-and-Ride-Einrichtungen investiert werden müssen.
Darüber hinaus muss der Verein 170.000 Pfund in die Entwicklung am Flussufer, elektronische Transportinformationsanzeigen und Ladestationen für Elektrofahrräder, 100.000 Pfund in die Verbesserung der Beschilderung rund um das Stadion und über 400.000 Pfund in die Verbesserung von Fuß- und Radwegen investieren.
Ein weiteres Problem, das angegangen werden muss, ist das Bootshaus des nahe gelegenen Nottingham Rowing Club. Das bestehende Gebäude muss abgerissen werden, und Nottingham Forest wird für den Wiederaufbau an einem anderen Ort verantwortlich sein. In der Zwischenzeit kann die Stadionerweiterung nicht offiziell beginnen, bevor das Hochwasserschutzkonzept von der Umweltbehörde genehmigt wurde. Die 471 Dokumente zu diesem Projekt auf der örtlichen Planungswebsite spiegeln die Komplexität des gesamten Vorhabens wider.
Der Nottingham Forest Supporters' Trust hat an örtliche Stadträte, Abgeordnete aller Parlamentsebenen und regionale Führungskräfte geschrieben und sie aufgefordert, die Erweiterungspläne zu unterstützen. Die Organisation erklärte, dass dies eine „einmalige Gelegenheit" sei, die entscheidend für die Sicherung der bedeutenden sportlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Werte des Vereins, der Stadt und der gesamten Region sei. Über 1.200 Unterstützerschreiben wurden bereits an den Rushcliffe Borough Council, der für die Genehmigung zuständig ist, eingereicht, davon etwa 700 von Mitgliedern der Fanorganisation.
Nottingham Forest nennt den City Ground seit 1898 sein Zuhause. Im Jahr 2024 erwog der Verein kurzzeitig einen Umzug in das nahe gelegene Toton, doch diese Idee stieß auf starken Widerstand, was die tiefe historische und emotionale Verbindung zwischen Fans und dem City Ground verdeutlicht.
Neben der Erhöhung der allgemeinen Sitzplätze wird der neue Plan auch die Anzahl der Logen und Hospitality-Bereiche erheblich erhöhen, um die Einnahmen an Spieltagen weiter zu steigern. Nottingham Forest hofft auch, die kommerzielle Nutzung des Stadions an spielfreien Tagen auszubauen, einschließlich der Ausrichtung großer Konzerte und anderer Veranstaltungen.
Der nächste Schritt wird die Sitzung des Planungsausschusses des Rushcliffe Borough Council am 16. September sein. Wenn der Erweiterungsplan genehmigt wird, kann Nottingham Forest sofort mit einigen vorbereitenden kleineren Arbeiten beginnen, wobei die Hauptbauarbeiten bereits im Mai nächsten Jahres, nach dem Ende dieser Saison, beginnen sollen.
Übersetzt von KI.
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