Laut Sky Sports eskaliert die Kontroverse um den Plan der FIFA, die WM-Rechte zu verkaufen, weiter, wobei auch der tschechische Fußballverband seine Position revidiert hat. David Terenda, Präsident des tschechischen Fußballverbandes, galt zuvor als einer der wenigen führenden Persönlichkeiten im europäischen Fußball, der den Plan der FIFA, die WM-Rechte zu verkaufen, öffentlich unterstützte, doch nun hat das Exekutivkomitee des tschechischen Fußballverbandes seine Haltung offiziell geändert.

Der tschechische Fußballverband verabschiedete eine Resolution, die besagt:
Erstens lehnt der tschechische Fußballverband den Vorschlag des FIFA-Präsidenten ab, „FIFA Forward Enterprise“ zu gründen und die Rechte an der Weltmeisterschaft und anderen FIFA-Veranstaltungen an private Investoren zu übertragen.
Zweitens unterstützt der tschechische Fußballverband vollumfänglich die gemeinsame Erklärung, die UEFA-Präsident Aleksander Ceferin und 55 UEFA-Mitgliedsverbände am 30. Juli 2026 abgegeben haben.
Drittens wird der tschechische Fußballverband Ceferin und die UEFA weiterhin unterstützen und in zukünftigen Diskussionen mit der FIFA bezüglich dieses Plans eine konsequente Position beibehalten.
Zuvor hatten 55 UEFA-Mitgliedsverbände beschlossen, einen Boykott der Weltmeisterschaft und anderer FIFA-Veranstaltungen in Betracht zu ziehen, falls die FIFA den Plan weiter vorantreiben sollte. Diese Entscheidung resultierte aus den entsprechenden Plänen, die zuerst von Sky News enthüllt wurden.
Derzeit beharrt die FIFA immer noch: „Niemand verkauft den Fußball, und die FIFA hat so etwas nie in Betracht gezogen.“ Doch da immer mehr Verbände offen dagegen sind, geraten Infantinos Kommerzialisierungsreformen für die Weltmeisterschaft zunehmend unter Druck.
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