Laut einem Bericht von Diario Sport ermittelt das Vorläufige Untersuchungsgericht Nr. 5 von Barcelona in einem mutmaßlichen Betrugsfall, in den mehrere ehemalige FC Sevilla-Spieler verwickelt sind. Dieser Fall, bekannt als der "Shirtum-Fall", betrifft den betrügerischen Verkauf von Spieler-Kryptowährungen und Non-Fungible Tokens (NFTs). Laut dem ergänzenden Inhalt der Anklageschrift, die dem Gericht vorgelegt wurde, kann der betroffene Betrag 24 Millionen Euro übersteigen.
Der Bericht besagt, dass sechs Top-Fußballspieler in den Fall verwickelt sind, allesamt ehemalige FC Sevilla-Spieler: Gomez, Ocampos, Rakitic, Pareja, Moreno und Javier Saviola. Sie werden von 13 lokalen spanischen Opfern als Angeklagte aufgeführt. Die Opfer beschuldigen Spanish Shirtum Europe Limited, den Betreiber des globalen Top-Spieler-NFT-Verkaufsprojekts, seine andorranischen Tochtergesellschaften sowie die Initiatoren und Manager des Projekts, eine Reihe von Betrugsfällen begangen zu haben.
Non-Fungible Tokens basieren auf der Blockchain-Technologie, um exklusive digitale Authentifizierungs-Assets zu generieren, und teilen die gleiche zugrunde liegende Technologiearchitektur wie verschiedene Kryptowährungen. Jeder Token hat ein einzigartiges Identifizierungsmerkmal, ist nicht replizierbar und unersetzlich und kann wie physische Sammlerstücke frei gekauft und verkauft werden.
In diesem Fall sind die relevanten zum Verkauf stehenden Token mit den Bildern und Aufnahmen bekannter Fußballspieler verknüpft, wobei ein einzelner Token meist um die 450 Euro kostet. Investoren entdeckten erst nach dem Kauf der Film- und Fernseh-NFTs der beteiligten Spieler, dass es sich im Wesentlichen um gewöhnliche digitale Sammelkarten ohne jegliche Unterstützung handelte, denen jegliche tatsächliche Umlauf- oder Sammlerwert fehlte.
Diese Token wurden nie offiziell im Blockchain-System zur Kettenregistrierung und Rechtebestätigung registriert, noch konnten sie normal in die verschlüsselten digitalen Wallets der Investoren zur Aufbewahrung und zum Handel übertragen werden.
Laut dem ergänzenden Inhalt der Anklageschrift sammelten die Initiatoren von Shirtum Europe Limited zunächst Gelder von Investoren, um eine Technologieplattform aufzubauen, die auf Apple iOS- und Android-Systemen gestartet werden könnte, aber die Plattform wurde nie gebaut. In der Anfangsphase des Projekts sammelten die Beteiligten über Binance Smart Chain-Kryptowährung etwa 3 Millionen Euro. Die Kläger gaben an, dass dieses Geld weder verbucht noch für den versprochenen Projektbau verwendet wurde, noch wurde es an die geschädigten Investoren zurückgezahlt.
Anschließend fälschte das beteiligte Unternehmen Film- und Fernseh-NFTs, missbrauchte die Porträts und Sprachmaterialien der oben genannten Spieler sowie von Diego Perotti und Marcelo Guedes und bezog auch den türkischen Klub Galatasaray mit ein. Die Kläger wiesen darauf hin, dass diese sogenannten NFTs technisch nicht existieren, nicht übertragen oder weiterverkauft werden können und es sich um reine betrügerische Verkäufe handelt, die die Rechte und Interessen der Käufer ernsthaft schädigen. Der Umsatz mit diesen gefälschten digitalen Assets beläuft sich auf fast 1 Million Euro und ist auch nicht in den Jahresabschlüssen von Shirtum erfasst.
In den ergänzenden Materialien der Anklageschrift wurde auch erwähnt, dass Shirtum Europe Limited insgesamt 1 Milliarde $SHI-Kryptowährungen ausgegeben hat, von denen 78 %, insgesamt 780 Millionen, unentgeltlich unter den vier beteiligten Unternehmensleitern und den beteiligten Spielern aufgeteilt wurden. Dann verkauften sie diese Token zu hohen Preisen an Investoren auf der Exchange-Plattform.
Die Kläger gaben an, dass die beteiligten Personen die Angst der Investoren ausnutzten, Investitionsmöglichkeiten zu verpassen, und gemeinsam mit den Spielern massenhaft falsche Propaganda verbreiteten, wodurch die Investoren dazu verleitet wurden, Token zu kaufen, die von den Beteiligten heimlich auf PancakeSwap verkauft wurden.
Die ergänzenden Materialien der Anklageschrift schätzen, dass der Schaden durch die Manipulation des Marktpreises der $SHI-Kryptowährung durch die Angeklagten an der Börse mindestens 20 Millionen Euro beträgt und der tatsächlich betroffene Betrag sogar noch höher sein könnte. Die Kläger gaben an, dass sie ein professionelles Gutachten vorlegen werden, um den konkreten Betrag in dem Fall detailliert darzustellen und zu überprüfen.
Übersetzt von KI.
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